1. Tag
Tag. Pünktlich um 8.00 Uhr wollten wir starten. Um 4.oo bin ich aufgestanden, habe die restlichen Dinge noch verstaut und gefrühstückt. Am Büro wollte ich nochmal halten um den...


Veröffentlicht: 25.10.2026
Um 8.00 Uhr fuhren wir vom Campingplatz Guggl im Dreiländereck heraus in Richtung Basel. Für diesen Tag hatten wir noch keine Reservierung für eine Übernachtung gebucht. Keine Ahnung wie weit wir kommen, dachte ich für mich. Es ist Nachsaison da bekommen wir überall einen Stellplatz. Dachte ich zumindest. Der heutige Tag leerte mich eines anderes. Dazu jedoch später. Das Wetter zeigte sich von seiner unschönen Seite. Regen und Sturm begleiten uns bis Vienne. Hier wollte ich eigentlich übernachten. Doch es stürmte und regnete in strömen und es war 14.00 Uhr. Hier konnte ich nichts unternehmen. Wir beschlossen dann einfach weiterzufahren bis nach Montpellier. Hier gab er 5 Campingplätze laut Internet. Bei 3 Stück steht ganzjährig geöffnet. Also gaben wir Gas und los ging’s Richtung Montpellier. Der Wind schaukelte das Wohnmobil hin und her. Das Lenkrad musste mit beiden Händen gefahren werden, ansonsten hättest du ein Problem. Es war kein Vergnügen heute diese Fahrt bis zum Ziel zu meistern. Gegen 18.00 Uhr kamen wir dann in Montpellier an und steuerten den 1. Campingplatz an. Tor zu - bis April geschlossen. Scheis………… Jetzt entweder 200 m. Rückwärts mit Anhänger in schmaler Straße oder 200 Meter die Einbahnstraße. Die mich kennen wissen für was ich mich entschieden habe. Natürlich die Einbahnstraße. Lothar wollte erst nicht, fuhr jedoch durch. Anschließend kam der Horror. Straßen die so schmal sind daß kaum ein PKW durchpasste. Lothar fuhr und machte seine Sache wirklich gut. Er flippte nicht mal aus. So jetzt fuhren wir den 2. Campingplatz an. Das gleiche Spiel. Im Internet steht ganzjährig geöffnet. Puste Blume geschlossen, seid 15. Oktober. Danach ging ich das naheliegende Restaurant und fragte die zwei Mädels um Hilfe. Sie telefonierten die restlichen drei Campingplätze noch ab, aber bei allen dreien das Gleiche „zu“. Es war inzwischen 20.30 Uhr und kein Campingplatz in Sicht. Als ich schon gehen wollte, rief eine der Damen ich sollte noch mal kommen, sie wüßte einen Stellplatz mit Stromanschluß, etwa 10 Minuten von hier. Ein kleiner Lichtblick hat sich aufgetan. Lothar drehte das Gespann und wir fuhren Richtung Stellplatz. Erst einmal sind wir an der Einfahrt vorbeigefahren, dann ca. 2 km Stadtauswärts gefahren. Hier konnten wir am Kreisverkehr wenden, dann schnell zurück und die richtige Einfahrt finden. Die Stimmung im Wohnmobil war leicht gereizt. Lothar war aber immer noch ruhig. Ich im Gegenteil war genervt. Gott sei Dank haben wir die richtige Einfahrt gefunden. Am Pförtnerhaus musste ich meinen Personalausweis abgeben und morgen früh muss ich bezahlen dann bekomm ich meinen Ausweis wieder zurück. Die Pforte war nur noch mit dem Nachtwächter besetzt. Mir war alles egal, Hauptsache wir bekommen jetzt einen Stellplatz. Der Platz war sehr voll, doch ein freundlicher Franzose zeigte uns einen Platz wo wir mit unserem Wohnmobil + Anhänger parkten konnten. Wir parkten schlossen den Strom an und machten uns anschließend sofort einen Wurstsalat. Jetzt gibst noch einen Schoppen Rose und dann ab in die Falle. Nichts gearbeitet und doch ko.
