In der Wüste kann man schon mal einer Fata Morgana begegnen. Das trifft insbesondere auf den Joshua Tree National Park zu. Hier verwandeln sich Felsformationen in Totenköpfe, Pinguine, Elefanten, Gesichter, Herzen und vieles mehr, oft umsäumt vom namensgebenden Joshua Tree, der Josua-Palmlilie. Dementsprechend tragen die Felsen Namen wie Skull Rock, Elephant Rock, Face Rock, Penguin Rock oder Heart Rock.
Wir starten am Vormittag von unserem Airstream aus Richtung Joshua Tree National Park und nähern uns dem Park über den North Entrance. Unser erstes Ziel ist der Arch Rock Trail. Wir wandern diesen entlang vorbei an Josua-Palmlilien und abgerundeten Felsen bis wir auf den Arch Rock stoßen. Er ist markant und sieht auf den ersten Blick aus wie ein Elefant.
Nach dem ersten Trail geht es weiter mit einem Stopp beim Skull Rock, der mit wenig Fantasie tatsächlich wie ein Schädel aussieht. Wir fahren weiter und machen uns auf einem unmarkierten Trail in unmittelbarer Nähe von Jumbo Rocks auf die Suche nach dem Penguin Rock, den wir nicht finden können, da es viele ähnliche Felsen in der Gegend gibt, die Wanderung selbst ist aber dennoch unglaublich schön.
Die Temperaturen sind aufgrund des kühlenden Windes nach wie vor gut erträglich - das haben wir uns deutlich heißer vorgestellt im Hochsommer in der Wüste, wobei aktuell die Temperaturen gemäßigter sind als die letzten Jahre zur selben Jahreszeit.
Der Joshua Tree National Park ist einzigartig und zieht uns mit seinen geologischen Felsformationen und Wüstenpflanzen in seinen Bann. Abschließend fahren wir auf einen Late Lunch zum urigen Joshua Tree Saloon.