Antelope Canyon – ein Slot Canyon aus der Traumwelt
Heute fahren wir vorbei am Lake Powell nach Page um den Antilope Canyon und den Horseshoe Bend zu besichtigen. Der Antilope Canyon befindet sich im Navajo Reservat in Arizona...


Veröffentlicht: 07.07.2025






















Der Grand Canyon gehört zum Weltkulturerbe und ist einer jener Orte, die auf Fotos nicht annähernd so eindrucksvoll wirken wie in der Realität. Die Größe ist schlicht unglaublich und mit nichts zu vergleichen. Wir nähern uns dem Visitor Center über den Desert View Drive vom Osten. Die Straße verläuft entlang des Canyons, bietet spektakuläre View Points wie den Desert View Watchtower, und ist weit weniger befahren als die Straße Richtung South Entrance, wo man im Gegensatz zum East Entrance in der Hochsaison mit Wartezeiten von 1-2 Stunden rechnen muss.
Wie so oft bei heiß begehrten Sehenswürdigkeiten lohnt es sich, genau zu planen, was man sehen möchte. Das gilt insbesondere für den Grand Canyon, da der Besucherbereich mit seinen Gebäuden und Parkplätzen sehr groß ist und es entlang der Straßen zahlreiche View Points und Wanderwege gibt, die unterschiedlich stark frequentiert sind.
Bevor wir das Visitor Center erreichen, halten wir nach dem Desert View noch beim Grandview Point, um die Aussicht zu genießen und gehen den in den Stein gehauenen Grandview Trail ein Stück weit hinab in den Canyon. Der Weg führt uns vorbei an erodierte Felsformationen begleitet vom weiten Ausblick auf den Grand Canyon. Um Kraft für den steilen Rückweg zu sparen drehen wir bald um und gehen zurück zum Ausgangspunkt. Danach fahren wir weiter zum Yavapai Geology Museum beim Yavapai Point. Das Museum liefert neben dem schönen Ausblick anschauliche Informationen über die Entstehung des Canyon.
Unsere Reise geht weiter durch Williams nach Seligman, selbsternannte Geburtsstätte der legendären Route 66, die nächstes Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feiert. In Williams essen wir davor noch in einem Diner begleitet von Falco’s “Der Kommissar” - diese Hintergrundmusik hätten wir am wenigsten erwartet.
Der Ort Seligman lebt von der Legende, wirkt aber heute wenig einladend und ziemlich heruntergekommen. Zwischen Route 66 Motels und Cafés findet man zahlreiche privat aufgestellte “No Trespassing” und “No Parking” Schilder auf eigentlich öffentlichen Straßen und Plätzen. Ein zwiegespaltener Ort zwischen “Wir wollen Gäste” und “Wir wollen keine Gäste”. Falls es am Weg liegt, kann man sich die ausgestellten Autos ansehen, einen extra Umweg würden wir dafür nicht in Kauf nehmen.
