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Sri Lanka (Tag 1-4)

Veröffentlicht: 03.04.2025

Flug
FRA → BOM
Economy
Flug
BOM → CMB
Economy
Taxi
Bandaranaike International Airport → Unterkunft in Negombo
Sri Lanka
Essen
Unbekanntes Restaurant in Negombo
$ · Abendessen
Unterkunft
Unterkunft in Negombo
Hotel · Negombo
Attraktion
Kirchen in Negombo
Negombo, Sri Lanka
Sehenswert
Strand von Negombo
Negombo, Sri Lanka
Essen
Strandbar in Negombo
$ · Mittagessen
Bus
Negombo → Colombo
Sri Lanka
Attraktion
Tempel in Colombo
Colombo, Sri Lanka
Sehenswert
Pettah Market
Colombo, Sri Lanka
Sehenswert
Lotus Tower
Colombo, Sri Lanka

Flug nach Sri Lanka

Am 27.03.2025 ging es endlich für uns beide los. Schnell wurden noch die letzten Sachen in den Rucksack gepackt und gehofft, dass nichts Wichtiges vergessen wurde. Dann ging es auch schon los zum Flughafen Frankfurt.
Unser Flieger ging um 20:20 Uhr. Den ersten Schock bekam ich allerdings schon beim Check-in, als der Mann am Schalter sagte, dass er unser Rückflugticket bräuchte. Das Problem war aber, dass wir noch gar keines hatten und auch noch nicht wissen, wann wir wieder zurückkommen werden. Zum Glück klärte sich das Problem ganz schnell, als ich nochmal nachfragte. Der Mann sagte mir, dass auch unsere Visa ausreichen würden.
Also konnte unserem Abflug eigentlich ja nichts mehr im Wege stehen! Oder doch?! Der Abschied von der Familie machte es dann doch etwas schwieriger. Als wir alle gedrückt und verabschiedet hatte und einige Tränchen geflossen waren, ging es sofort zum Security-Check. Kurz vor dem Security-Check sah ich nochmal Jan an und sagte aufgeregt und nervös: „Was machen wir hier eigentlich?" - Aber Augen zu und durch!

Der Flug nach Mumbai verging für mich wirklich schnell und angenehm, da der Sitzplatz neben mir frei war und ich deshalb schön schlafen konnte. In Mumbai angekommen hatten wir dann etwa 3 Stunden Aufenthalt. Der Weiterflug ging dann direkt nach Colombo, der Hauptstadt von Sri Lanka.
Wir saßen schon im Flieger als die Durchsage kam, Boarding completed. Daraufhin tauschte ich sofort meinen Platz, um den freien neben Jan zu ergattern.
Nach einer halben Stunde wurde ich aber aufgeweckt, da doch noch Fluggäste hinzukamen. Leider musste ich mich wieder auf meinen alten Platz zurücksetzen. Hierzu muss ich sagen, dass die verspäteten Fluggäste zu einer indischen Reisegruppe gehörten, die vom Anschein her alle schon über 70 Jahre alt waren. Ich setzte mich also neben eine ältere indische Frau, die am Facetimen war. Sofort bekam ich das Handy vors Gesicht gehalten und sie zeigte mir stolz ihre Enkelkinder und ihre Tochter. Mit Händen und Füßen bedeutete sie mir, dass ich sie anschnallen solle. Kaum hatte ich das geschafft, wollte der ältere Mann am Fenster nochmal dringend auf die Toilette. Alle wieder abschnallen und aufstehen! Letztendlich fragte mich zum Glück eine andere Frau, ob wir nicht die Plätze tauschen könnten. Ich saß nun neben zwei netten deutschen Mädchen, welche Urlaub auf Sri Lanka machen wollten.

Nach dem Flug

Als erstes holten wir unser Gepäck und ich hob noch Bargeld ab. Danach wollten wir mit dem Bus zu unserer ersten Unterkunft fahren. Wir verließen also den Flughafen und waren nach wenigen Sekunden schon nassgeschwitzt. Da wir allerdings keine Bushaltestelle fanden und keinen Handyempfang hatten, entschlossen wir uns mit Uber zur Unterkunft zu fahren.

Am Abend erkundeten wir noch etwas die Gegend und kauften ein paar Lebensmittel ein. Mir fiel sofort auf, dass wir von den Menschen neugierig angeguckt wurden. Uns wurde oft "Hello!" gesagt, kleine Kinder winkten uns und wir schienen hier in der Gegend anscheinend etwas Besonderes zu sein. Hierzu muss man sagen, dass wir in einem eher ärmeren Viertel von Negombo wohnten und in dem es keine Touristen gab. Wir entschieden uns abends noch eine Kleinigkeit essen zu gehen und ich bekam frittierte Pilze, welche auch echt gut geschmeckt hatten. Im Nachhinein hätte ich das aber lieber sein lassen, denn ich schlief mit Magenschmerzen ein und musste mich mitten in der Nacht übergeben.

Tag 2 Negombo

Am Morgen schliefen wir dann bis ca. 11 Uhr und mir ging es zum Glück wieder besser.
Nach dem Frühstück fuhren wir dann mit dem Tuk-tuk in die Stadt, um zwei Kirchen zu besichtigen.
Die erste Fahrt mit dem Tuk-tuk war echt aufregend und interessant. Wer schon einmal in Asien auf den Straßen unterwegs gewesen war, der weiß was ich meine. Außerdem waren wir leicht schockiert, als wir die Flasche Wodka neben dem Sitz unseres Fahrers sahen. Später fiel uns aber auf, dass fast jedes Tuk-tuk Alkohol bei sich hatte. Damit wurden die Moskitos verjagt.
Nach der Besichtigung der beiden Kirchen wollten wir sofort zum Strand.
Wir liefen also durch die kleinen Seitengassen von Negombo und kamen dabei an vielen Einheimischen vorbei. Am Strand bemerkten wir schnell, dass wir hier noch nicht am Badestrand sind. Überall waren Boote und kleine Hütten mit Fischernetzen. Die Menschen sahen uns verwundert und amüsiert an. Die kleinen Kinder winkten wieder, sprachen ein paar Worte Englisch mit uns und liefen uns noch ein paar Meter hinterher.
Nach einer gefühlten Ewigkeit kamen wir dann am „richtigen“ Strand an und gingen direkt zu den ersten Strandliegen.
Dort wurden wir auch direkt von Hermann angesprochen, einem Mann aus Bayern, der die kalten Herbst- und Wintermonate in Asien verbrachte. Neben uns lagen noch eine deutsche Familie und ein weiterer deutscher Tourist. Da kam ich mir auf einmal doch nicht mehr ganz so weit weg von Zuhause vor. Nach einem entspannten Tag am Strand mit Kokosnüssen, Smoothie und Curry ging es für uns zurück zur Unterkunft.

Dinge, die mir in der ersten kurzen Zeit schon aufgefallen waren:

⁃ sehr viele Straßenhunde
⁃ viel Armut und obdachlose Menschen
⁃ als weißer oder blasser Westeuropäer fällt man hier wirklich sehr auf
⁃ die Menschen sind sehr freundlich und interessiert

Besonders schwer für mich war es, die vielen Straßenhunde anzuschauen. Am liebsten hätte ich jedem geholfen und mit jedem gekuschelt. Zum Glück habe ich mich gegen Tollwut impfen lassen, sonst hätte ich das bestimmt schon gleich bekommen.

Tag 3 Colombo

Am dritten Tag ging es für uns in die Hauptstadt Colombo.
Wir entschieden uns für eine Busfahrt nach Colombo, welche fast 2 Stunden lang dauerte. Der Bus war bis auf den letzten Platz besetzt und hatte natürlich keine Klimaanlage, dementsprechend geschwitzt waren wir auch. Dafür haben wir für die Fahrt nur 280 Rupien bezahlt, was umgerechnet etwa 90 Cent sind.
Die erste Station war dann der Tempel und der Petah-Markt. Den Tempel haben wir uns nur von außen angesehen, da er erst ab ein Uhr öffnete. Danach ging es weiter auf den Markt. Hier konnte man wirklich alles Mögliche kaufen, von Spielzeug bis hin zu verschiedenen Gewürzen oder Essen.
Dieser Markt ist allerdings nichts für Leute mit Platzangst. Auf den Straßen herrschte ein Gewusel von Menschen und alle paar Meter quetschte sich noch ein Auto oder ein Tuk-tuk durch die Menge. Nachdem wir den Markt etwas überquert hatten, entschieden wir uns weiter Richtung Stadtmitte zu gehen. Hierbei sahen wir den berühmten Lotus Tower. Auf der halben Strecke zu dem Café, welches ich schon vorher rausgesucht hatte, entschieden wir uns dann ein Tuk-tuk zu nehmen. Das Café war für die Verhältnisse in Sri Lanke relativ teuer und wir haben umgerechnet fast 22,- € für uns beide bezahlt.
Anschließend sind wir noch zu einem Park gelaufen und machten uns anschließend wieder auf den Heimweg.
Das bedeutete also wieder 2 Stunden in einem heißen nicht klimatisierten Bus zu fahren. Nach der Fahrt waren wir wieder komplett durchgeschwitzt und freuten uns schon auf die Dusche.

In Colombo sollte man sich meiner Meinung nach wirklich nicht länger als einen Tag aufhalten. Die Straßen sind extrem voll, die Luft und die Hitze sind einfach erdrückend und besonders schön fand ich die Stadt auch nicht.

Tag 4 Negombo

Den letzten Tag in Negombo verbrachten wir wieder am Strand.
Auf dem Hinweg zum Strand hielten wir noch schnell an dem Bus-Terminal, uns nach der Route nach Sigiriya zu erkunden. Auf Google Maps sind nämlich oft nicht alle Busverbindungen eingetragen. Danach gingen wir in die gleiche Strandbar wie am zweiten Tag und trafen natürlich wieder auf Hermann, der dort jeden Tag ist. Dieses Mal war eine Frau bei ihm und er erzählte uns, dass er sie am Strand getroffen hätte und das jetzt nur noch seiner Frau zuhause erklären müsste.

Auf einen Blick

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Dauer
4 Tage
Wetter
Sommer
Begleitung
Zu zweit (2)
AbenteuerlichKulturell
  • Flug über Mumbai nach Colombo
  • erste Tage in Negombo
  • Tuk-tuk-Fahrten und Strandtage
  • Besuch von Colombo mit Markt und Lotus Tower
  • Busfahrt für 280 Rupien
RucksackVisaBargeldUberBusTuk-tuk
TransitStrandStadtKulturEssen
  • Busfahrt Negombo–Colombo280 LKR
  • Café in Colombo für zwei22 €
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