Camper? Nope. Aperol und Airport-Vibes zum Start
Eigentlich sollte alles ganz smooth laufen: Mein Freund und ich hatten eine 2,5-wöchige Camper-Van-Reise durch Nova Scotia Kanada geplant. Natur, Freiheit, Vanlife-Vibes......

Veröffentlicht: 16.09.2025
Nach dem ungeplanten aber hammer Hotelstopp am Flughafen Halifax war es am nächsten Tag endlich so weit: Wir durften unseren Camper Van abholen. Schlüsselübergabe, Einweisung, leicht überforderte Gesichter und dann sassen wir drin. Unser fahrendes Zuhause für die nächsten zweieinhalb Wochen.
Dank Sarah von der Van-Vermietung (absolute Legende!) hatten wir auch direkt unseren ersten Roadtrip-Stop: Lunenburg. Eine richtig bunte Hafenstadt mit ordentlich Charme, UNESCO-Welterbe...nur ein paar Stunden von Halifax entfernt.
Bevor wir uns auf unseren ersten Spaziergang durch die pastellfarbenen Gassen und an den kleinen Hafen gemacht haben, brauchten wir natürlich erst mal Koffein. Leider hatten schon alle fancy Cafes zu. Typisch Kleinstadt-Öffnungszeiten... also wurde es ein klassischer Tim Hortons. Und jaaaa, ich hatte mal wieder Vorurteile, die sich nicht bestätigt haben 😇 Der Kaffee war ziemlich gut!
Kaum angekommen, schon die erste Wette: Wie viele leben hier? Wir lagen beide komplett daneben. 2.400. that’s it. Und gefühlt alle besitzen ein buntes Haus mit perfektem Blumenbeet.
Abends sind wir im Grand Banker Bar & Grill gelandet, direkt am Wasser, super gemütlich. Und wenn man schon in Nova Scotia ist, muss man natürlich Lobster Roll probieren.
Fazit: Joa… bisschen langweilig im Geschmack. Aber dafür war das Bier ziemlich gut. Kein Wunder bei den vielen lokalen Brauereien. Schön kalt und so gut, dass man fast vergisst, dass der Fön nicht funktioniert hat. Fast.
Okay, mein Fön hat versagt und die Lobster Roll war kein Highlight. Aber wir haben unser erstes Mini-Abenteuer im Van erlebt, Lunenburg entdeckt, Bier gefeiert und den kanadischen Flow so langsam gespürt.
