Endlich Vanlife! (Auch wenn mein Fön anderer Meinung war)
Nach dem ungeplanten aber hammer Hotelstopp am Flughafen Halifax war es am nächsten Tag endlich so weit: Wir durften unseren Camper Van abholen. Schlüsselübergabe, Einweisung,...

Veröffentlicht: 17.09.2025
Nächster Stopp: Cape Breton. Wir hatten Bock auf Meer, Weite und einen Platz mit Aussicht. Nach ein paar Google-Maps-Minuten haben wir den Wave Ends Campground gefunden: direkt auf einer Klippe und mit Blick aufs offene Wasser. Wir hatten uns zwei Nächte auf dem Campground eingeplant – zum Runterkommen, Planlos-Sein und Gegend erkunden. Der Weg dorthin war schon sehr schön. Erst am Lake Ainslie entlang, dann weiter Richtung Küste. Mit jeder Kurve wurde die Landschaft schöner. Berge, Seen, Meer, leere Strassen, und immer dieses Gefühl von Freiheit. Wie es eigentlich Sarah prophezeit hat...
Man will eigentlich ständig anhalten und gucken. Oder Fotos machen. Oder einfach da bleiben.
Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht wussten: Wir würden irgendwann zurückkommen… aber das werde ich in einem anderen Blogpost erwähnen.
Tag 1: Abstecher nach Inverness. Ein kleiner Ort direkt am Wasser mit einem kurzen Trail entlang vom Strand. Der sogenannte “Trail” war eher ein netter Spaziergang mit Aussicht. Für unsere schweizer Wanderstandards sozusagen die Aufwärmrunde vorm Frühstück. Strand statt Steigung, Meeresrauschen statt Kuhglocken, und ein bisschen Nieselregen für den extra Kanada-Filter.
Am zweiten Tag und am nächsten Morgen ging’s weiter, aber nicht ohne Kaffee, das wäre grob fahrlässig gewesen.
Schnell “Coffee near me” eingegeben, und auch schon was gefunden. Und zwar das Marguerite boutique et provisions Cafe. Die Kombi aus gemütlichem Cafe mit Sofa und einer kleinen Boutique ist eines unserer Lieblingscafes geworden (zumindest in Cape Breton).
