Familienurlaub // Sitzung 7

So der Familienurlaub ist rum, ich sitze gerade in Sevilla und möchte euch kurz über die letzte Woche berichten. Ich war schon etliche Male in diesem Hotel in Conil de la Frontera. Es ist wirklich ein Traum und macht jedes Mal aufs neue Spaß. Da es aber keinen Bahnhof in dem Städtchen gibt, musste mich mein Vater am nächstgelegenen Bahnhof abholen, da ich leider nicht zeitgleich mit meiner Familie am Flughafen ankam. Neben meiner Familie haben uns den Urlaub anfangs 3 Familien, aber nach 3 Tagen „nur noch“ 2 Familien begleitet. Unser Tagesablauf war nichts besonderes und eigentlich immer monoton, da wir keine Ausflüge oder sonstiges geplant hatten. Wir standen auf, gingen zum Frühstücksbuffet, danach cremten wir uns ein und gingen zum Strand oder Pool. (Aber dieses Jahr waren wir überwiegend am Strand und eher selten am Pool) Dann irgendwann Mittagessen am Strand und logischerweise irgendwann Abendessen. Dieses Jahr haben wir aber nicht immer im Hotel Abendgegessen, obwohl das Buffet nahezu immer der Hammer ist, sondern sind auch mal in die Stadt und haben dort Restaurants ausgekundschaftet.

Leider mag ich weder Fisch noch Meeresfrüchte und ihr könnt euch ja vorstellen, dass es dort hauptsächlich solche Sachen zu Essen gibt. Ich habe es zwar dieses Jahr wieder probiert, aber es reizt immer noch nicht meine Geschmacksknospen. Aber trotzdem habe ich immer sehr gut gegessen.

Das Frühstücksbuffet war auch der Hammer. Jeden morgen holte ich mir einen Wassermelonenteller, einen süßen Teller (meistens mit Pfannenkuchen oder sonstigen zuckerhaltigem Zeug), und einen herzhaften Teller mit Baguette und Aufschnitt.

Am Strand haben wir es uns auch gut gehen lassen. Außer sonnen, lesen, ins Meer gehen, kleine Wanderungen und ab und zu mit einem Ball spielen ist auch nicht viel passiert. (Nebenbei müsst ihr wissen, dass das Klima dort unten perfekt ist. Nicht unglaublich heiß, trotzdem durch den klaren Himmel und der knallenden Sonne warm. Zu dem ganzen einen angenehmen Wind und das Meer ist sehr erfrischend) Jedoch war ich jeden Abend sehr erschöpft und müde, obwohl ich den ganzen Tag entspannt hab. Keine Ahnung woran das lag.

Zu der Abwechslung zum Nichts tun am Strand, war es auch immer schön mit seinen Badesachen, mit den Füßen im Sand und dem Blick aufs Meer, in einem Chiringuito (Restaurant am Strand) zu sitzen und dort genüsslich etwas zu Trinken. Es ist einfach ein schönes Gefühl.

Auch erwähnt werden muss, dass ich die spanische Lebensweise ebenso cool finde. Die Einheimischen frühstücken spät, machen Mittagsschlaf, essen dementsprechend auch später zu Mittag und zu Abend. Und wenn um 14:30 Uhr in einem Restaurant noch nichts los ist, dann ist es um 15 Uhr urplötzlich brechend voll... Das wollte ich als lustigen Fakt mal bemerkt haben.

Auch Abens in Conil selber ist es sehr cool. Die kleinen Gassen sind voller Menschen. Links und rechts Restaurants, wo die Familien mit ihren Kleinsten noch um 22-23 Uhr zu Abend essen. Und generell die Menge der Menschen, die sich jeden Abend in dieser kleinen Stadt versammelt, ist einfach faszinierend mit an zu sehen.

Einen Tag haben wir spontan mit 5 Mann, dann doch einen Tagesausflug gemacht. Wir wollten von unserer Strandlage zum Trafalgar Cup & Leuchtturm gehen und zurück. Das sind ca. 26km, die man komplett am Strand langgehen kann. Das ganze haben wir auch durchgezogen, und es hat, trotz der Anstrengung, auch Spaß gemacht. Auf der Hälfte der Strecke haben wir gut, aber überteuert, zu Mittag gegessen. Ansonsten ist nicht viel passiert. Erwähnen könnte man noch, dass das Meer am Leuchtturm selber nochmal schöner aussah, als bei uns und man nach wenigen Metern schon nicht mehr stehen konnte. Das ging alles sehr schnell dort. Außerdem war der Strand nicht durchgehend so schön, wie bei uns am Hotel. Man hatte kurze Passagen, die voller Algen waren und wo der Sand auch aus vielen Muschelresten bestand, die einem in den Fuß schnitten.

Naja, abschließend muss man sagen, dass die Zeit dann doch schneller rum ging, als gewollt. Aber es hat sehr viel Spaß gemacht, ich hatte eine schöne Zeit und ich freue mich auf künftige Aufenthalte.

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