josiundjonasonjourney
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Nach einem schönen Frühstück wurden wir mit dem Auto 3 Stunden über eine sehr schlechte Straße zum Parkeingang gekarrt. Diese Autos nehmen die Leute aus der Pampa-Tour auch wieder nachhause, daher war da ein ziemliches Chaos. Wie ich bei der Dschungel-Tour schon erläutert habe war uns ja wichtig das wir die Tour mit einer Agentur machen, die die Tiere nicht anfüttert. Was uns am nächsten Busch gleich Mal bewusst wurde: die Touris hatten Bananen in der Hand und die Affen kamen um sie sich zu schnappen. Wir wurden auch belagert aber da es bei uns nicht viel zu holen gab sind sie Recht schnell wieder gegangen. Danach stellte sich ein Gefühl ein das uns die ganze Zeit begleitet hat: man will die Tiere schon von nahem sehen, allerdings vielleicht nicht auf diese Weise. Unser Camp war im Gegensatz zu dem im Dschungel wirklich sehr schön und komfortabel. Zwischen den Programmpunkten konnten wir uns immer in den Hängematten ausruhen. Allgemein war es hier nicht so anstrengend wie im Dschungel, wir saßen eigentlich nur auf dem Boot und sind durch die Kanäle geschippert.

Dadurch das die Tiere hier Menschen gewöhnt sind, sieht man natürlich auch viele: Vorallem Affen, Papageien, Schildkröten, Vögel und Flussdelfine.

Nach dem ersten Tag ging's morgens zum Anakonda beobachten. Wir haben auch gedacht wie beobachten sie wirklich nur, spätestens als wir Stöcke bekommen haben waren wir skeptisch. So wurde uns der Plan erklärt: Die Gummistiefel anziehen falls man auf eine Anakonda tritt und sie dich beißt (?!). Wenn man eine Bewegung im Wasser sieht soll man sofort mit dem Stock nachstochern, das war ganz anders als erwartet. Also gut dann stampfen wir mal durch den Sumpf und stochern nach Anakondas, kein Problem! Das war ja wirklich gegen alles was man als Sicherheitsdenken so hat. Wir haben dann auch wirklich eine gefunden die gar nicht so begeistert war das wir nach ihr gestochert haben, immerhin haben wir 1/3 von ihr gesehen, das was aus dem Wasser geschossen ist. Das gute ist das der erste Instinkt der Schlangen wirklich immer Flucht ist, was uns dann ein bisschen die Angst genommen hat.

Mittags beim Piranha-Fischen haben wir sogar ziemlich viel gefangen, diese gab's dann zum Abendessen. Es war trotzdem ein bisschen enttäuschend, so besonders die Fische auch sind, schmecken sie wie jeder andere Fisch.

Am letzten Tag stand mein persönliches Highlight auf dem Plan: mit Flussdelfinen schwimmen. Es gibt einen Platz an dem immer Flussdelfine sind, angekommen waren sogar um die 5-6 im Wasser. Und ab ins Wasser, Jonas war der erste und wurde ziemlich schnell als Spielpartner akzeptiert: sie umkreisten Jonas und zwickten ihn in den Fuß. Als das alle gesehen haben sind die auch ins Wasser das war dann zu viel für die Delfine und sie haben sich zurück gezogen. Nachdem sich alle besser verteilt haben kamen sie zurück. Zusätzlich haben die Guides die Boote an gemacht weil die Delfine die Schiffsschrauben lieben. Als ich dann im Wasser war schreite jeder "da ist einer" wie immer war ich zu spät und habe ihn nicht gesehen, aber ist er so nah an mir vorbei geschwommen das er meine Hand berührt hat, das war schön und erschreckend zu gleich.

Mit dem Boot und dem Auto ging's wieder zurück nach Rurrenabaque. Mit dem WLAN verbunden gab's Nachrichten aus Santa Cruz von unserem Auto: sie brauchen noch 5 Tage länger (willkommen in Bolivien). Da wir Recht nah an La Paz waren beschlossen wir dort noch einen Zwischenstopp einzulegen. Wir nahmen den Flug, es fährt zwar auch ein Bus, der allerdings gerne mal abstürzt, da war es uns der Flug dann schon wert. 

Bolivien

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Kommentare

Ninjo
Ob das Fliegen sicherer war als das Busfahren...? Schein so, denn sonst hätten wir es ja nicht lesen können. Nah warten wir noch 1Woche dann schaukelt es wieder im eigenem Bus.😎

Josi
Ja mittlerweile geht wirklich was voran, aber trotzdem weiterhin Daumen drücken.

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