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Queenstown - Kleines Städtchen, große Preise

Veröffentlicht: 12.02.2018

Nach dem schönen Apartment in Te Anau ziehen wir beide nun wieder mal in ein Hostel, denn die Preise in Queenstown sind der absolute Wahnsinn. Wir erinnern uns mal wieder an das wunderbare spontane Reisen in Südamerika, dem wir hier etwas hinterhertrauern. In der neuseeländischen Touristenbochsaison ist alles Planung, Planung, Vorbuchen, Planung!

So wohnen wir mal wieder mit 90% deutschen Teeniemädels, die grade ihr Abi gemacht haben und nun darüber sinnieren, was sie wohl mit ihrem Leben anstellen könnten (während wir uns wie Senioren vorkommen). Tatsächlich mussten wir bisher feststellen, dass extrem viele deutsche Reisende hier unterwegs sind. Ob im Hostel, Hotel oder Restaurant, unsere Muttersprache scheint allgegenwärtig zu sein. Aber der Neuseelandhype der Deutschen ist ja kein neuer. Allerdings müssen wir an dieser Stelle wohl zugeben, dass wir, auch wenn es uns hier wirklich gut gefällt, diesen Hype nicht ganz nachvollziehen können.

Queenstown mögen wir gleich von Beginn an. Es ist sommerlich warm, der See liegt ruhig, umringt von hübschen Cafes und einer Flaniermeile, inmitten grün bewachsener Berge. So treffen wir uns auch gleich nach dem Hostel- & Hotel-Check-In am Seeufer, um gemeinsam das Städtchen zu erkunden. Ein kleiner Kunstmarkt sowie diverse Kleinkünstler schaffen eine entspannte und urlaubsmäßige Atmosphäre. Wir überlegen, zu den Kiwis ins Bird Sanctuary zu gehen oder mit den Cable Cars auf den Berg hinauf zum Aussichtspunkt zu fahren, sprechen uns dann jedoch einstimmig gegen beides aus - die Preise sind wirklich unverschämt. Macht aber nix, Kiwis wollen wir mit viel Glück bei einer nächtlichen Tour mit Profi sehen, Cable Cars hatten wir auf der Reise schon. Dann gehen wir eben lieber noch spazieren, essen und trinken!

Abends schließen wir zwei uns noch einer Gruppe aus dem Hostel an, die zum gemeinsamen Free Dinner in ein benachbartes Restaurant pilgert, doch die miefige Kelleratmosphäre im hinteren Partyraum mit klebrigem Boden ist dann irgendwie doch nicht mehr das, was wir uns wünschen. Dafür sind wir schlichtweg zu alt. Die schleimige Masse aus Nudeln und XY ist außerdem kein kulinarisches Highlight, so dass wir schnell zur Uferpromenade flüchten und es uns dort gut gehen lassen. 

Antworten (1)

Marlene
Absolutes summerfeeling in Queenstown!

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