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Anreise St. Lucia mit Hindernissen

Veröffentlicht: 02.04.2025

Flug
BGI → SLU
InterCaribbean · Economy
Fahrt
Castries → Marigot Bay
Saint Lucia
Attraktion
Oistins
Oistins, Barbados
Sehenswert
Castries
Castries, Saint Lucia
Sehenswert
Marigot Bay
Marigot Bay, Saint Lucia
Sehenswert
Bridgetown
Bridgetown, Barbados

Jaja, wir haben ja geahnt, dass es ein Abenteuerurlaub wird. Aber muss das so sein? Am letzten Tag auf Barbados haben wir nochmal das türkisblaue Wasser in Oistin genossen. Dann ab zum Flughafen Bridgetown. Ein Flughafen, wie wir ihn beide noch nie gesehen haben. Auf der einen Seite die ganzen Schalter und Sicherheitskontrollen, auf der anderen Seite alles offen zur Straße und zur Landschaft hin. Bei ganzjährig um die 30 Grad durchaus sinnvoll aber ungewöhnlich. Beim check-in Schalter wollte die Dame unsere Reisepläne ganz genau wissen, wo fliegen sie hin, wann und wie verlassen sie dann St. Lucia wieder, wie kommen sie nach Martinique usw. Da war mein Handy noch in Ordnung. Dann gings los. Das Handy startete kurz bis zum Redmi-Logo und stürzte dann gleich wieder ab. Und das alle 10 Sekunden. Mit einem „fliegenden Reisebus“ für ca. 50 Personen flogen wir dann nach St. Lucia. Landung auf dem kleinen Flughafen in Castries mit Holzbarraken aber einem tollen Strand direkt neben der Landebahn. Ich holte meinen Koffer, Rad abgebrochen. Dann kam die Einreisekontrolle. Wo werden sie wohnen, Adresse und Namen der Gastgeber? Das war alles auf meinem Handy, die Daten sind erst am Tag vorher gekommen. Alle anderen Daten hatten wir auf beiden Handys und auf dem kleinen Dell Smartbook. Die anderen Einreisenden wurden schon ungeduldig und ich total verschwitzt. 20 Minuten und einige Diskussionen später waren alle Formalitäten geklärt und wir konnten einreisen. Dann der Mietwagen. Auch diese Bestätigung kam erst einen Tag vorher auf mein Handy. Aber da ging alles glatt. Die nächste Herausforderung war, die Wohnung zu finden. Auch diese Daten…. ja ihr wisst schon. Wir haben uns durchgefragt und schließlich hat ein freundlicher Einheimischer bei unseren Gastgebern angerufen und hat uns dann den Weg gezeigt. Das war ein Tag zum vergessen. Bier und Rum. Aber die Unterkunft, vor allem der Ausblick von der Terrasse ist gigantisch.

In Castries, der Hauptstadt hier auf St. Lucia, scheint alles ein bisschen ärmlicher und nicht mehr so offen und freundlich zu sein, wie auf Barbados. Nun ja, jeden Tag ankert ein riesiges Kreuzfahrtschiff im Hafen direkt im Ort, ist einer der tiefsten Häfen der Karibik. Die Leute strömen in die Stadt und fahren teilweise mit so Kirchweih-Bimmelbahnen durch die Straßen. Die Leute hier sind eher arm und fühlen sich wohl mehr wie Statisten in einem Freizeitpark. Das ist nicht gut und sorgt für schlechte Stimmung. Aber es gibt trotzdem viele freundliche Menschen. Wir haben unseren Mietwagen in einer Seitenstraße geparkt und sind Richtung Hafen gegangen. Da kam uns eine junge Frau aus einem Friseurgeschäft nachgelaufen und hat uns erklärt, wir sollten zu unserer Sicherheit lieber zwei Straße Umweg Richtung Hafen gehen, da in dieser Gegend hier auch viele unangenehme Gestalten unterwegs sind. Weiße Touristen kommen in deren Welt immer von Kreuzfahrtschiffen und haben viel Geld.

Wir haben uns bis zum Fährterminal durchgefragt, da wir ja am Samstag morgens mit der Fähre weiter nach Martinique wollen. Bei der Hafenpolizei haben wir uns erkundigt, wo wie unseren Leihwagen hinstellen sollen, wenn wir die Insel verlassen.

Dann noch schnell ein paar East Caribbean Dollar abgehoben und mit dem Auto weiter zur Marigot-Bucht. Angeblich eine der schönsten Buchten in der ganzen Karibik. Um an den Badestrand zu gelangen, muss man mit einem kleinen Boot übersetzen. Da es schon später war, haben wir uns das für einen anderen Tag aufgehoben. Dort kann man auch mit Paddelbooten durch Mangrovenwälder fahren. Mal sehen. Filme wie Superman oder Fluch der Karibik wurden hier z.T. gedreht.

Die Straßen hier auf St. Lucia sind -man kann es sich kaum vorstellen- noch schlechter als auf Barbados. Schlaglöcher mit 10-15 cm Tiefe sind keine Seltenheit, die Straßen sehr eng und auch sehr steil. Für 25 km Entfernung kannst du gerne mal eine Stunde einplanen. 

Reifen entsorgen? Wofür? Kann man doch toll nen Hang damit absichern. :-) Siehe Bild oben.

Von den hier vorkommenden hochgiftigen Lanzenottern und den Vogelspinnen haben wir bisher noch nichts gesehen, aber morgen wollen wir wandern gehen. Huhu.

Und mit dem Handy? Heute Abend hat es mal kurz für eine Stunde funktioniert (keine Ahnung warum), da habe ich dann Facebook und web.de so umgestellt, dass ich es hoffentlich auch mit dem Smartbook aufrufen kann. Ich hatte seit dem Flughafen von Barbados keine Möglichkeit mehr, meine E-Mails zu lesen und das ist, wenn die ganzen Vouchers für Auto und Wohnung erst kurzfristig kommen, nicht besonders lustig. Jetzt ist meine Sim-Karte im Handy von Simone und von whatsapp sind beide Konten drauf. Keine Ahnung, wer da welchen Status sieht.

Genug über die Technik geschwafelt, ab morgen gibt’s wieder Informationen über die wirklich traumhafte Insel St. Lucia, die ganz anders als Barbados offenbar etwas ärmlicher aber von der Natur her noch üppiger und mehr wie ein Dschungel ist.

Auf einen Blick

Automatisch aus dem Beitrag extrahiert
Wetter
Sommer · 30°C
Begleitung
Zu zweit (2)
AbenteuerlichAbseits der Pfade
  • Letzter Strandmoment in Oistins auf Barbados
  • Flug nach St. Lucia mit Einreisehürden
  • Marigot Bay und die Küstenlandschaft von St. Lucia
  • Castries und der Hafen mit Kreuzfahrtschiff
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Antworten

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