Hiked and Survived in Littleswitzerland/ Drakensberg
Gestern Abend wurde in unserem Resort gegrillt. Ich kann euch sagen, unsere Bäuchlein waren mehr als gefüllt. Es schmeckte alles mega gut und die Saucen sind ein Gedicht :-)....

Veröffentlicht: 15.10.2022































Heute ging es mir erstaunlicher Weise körperlich echt gut. So habe ich mich auch für unsere Weiterreise hinter das Steuer gesetzt. Fast fünf Stunden Fahrt lagen vor uns. Die nächsten Tage ist Safari und noch vieles mehr angesagt. Aber erstmal die Fahrt überstehen.
Im Resort hatten wir nochmal nachgefragt, welche von den drei vorgeschlagenen Routen denn die sicherste sei. Für diese haben wir uns dann auch entschieden.
Es ging die ersten 90 km über eine Landstraße. Natürlich wieder mit sehr vielen Löchern in der Straße. Ich hatte dadurch kaum die Möglichkeit, die Landschaft zu genießen. Wir sind immer wieder durch Mini Orte gefahren, da standen ca. 30 Hütten und sonst war dort nichts. Daniela fragte mich, ob ich dort in einen Shop gehen würde? Nö, müssen wir ja auch nicht.
Dann kam mal ein Städtchen und ich hatte Glück, dass ich nicht an der Ampel anhalten musste. Es standen dort nämlich zig Jungs mit Getränken oder Snacks in der Hand, um sie an die Autofahrer zu verkaufen. Das Städtchen war schnuckelig. Da hinter mir kein Auto war, bin ich im zweiten Gang die Straße lang getuckelt. Viele Einheimische hockten vor den Läden und flechteten Zöpfe bei den Kindern. Einen Spar Einkaufsladen haben wir auch gesehen. Es kamen auch wirklich tolle Häuser auf einer Seite. Diese waren alle mit hohen Zäunen gesichert.
Dann kam die Autobahn N3. Diese sind wir fast 300 Km gefahren. Ich muss lachen, denn an jeder Baustelle stand ein Schild mit einem Mann, der die Hände faltete und auf dem Schild stand „Please don´t kill us“. Also bis ich das erstmal verstanden hatte… Daniela meinte nur, okay und bitte killt uns auch nicht!!!
Ein weiteres Schild, was uns auf der Autobahn verblüffte war: Vorsicht Fußgänger! Aha, auf der Autobahn, bei uns wärst du sofort ne Eilmeldung im Radio, aber hier ist das normal. Wir haben viele Personen gesehen, die über die Bahn laufen. Es gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 kmh auf den Autobahnen.
Dann stand auf einmal eine Kuh auf der Gegenseite auf der Bahn. Die Kuh-Hirten standen mit ihren Tieren direkt an der Autobahn und da ist dann halt mal ein Tier auf die Bahn gelaufen. Es war eine aufregende Fahrt.
Jetzt kam endlich unsere Abfahrt zur Bush Lodge. Die Beschaffenheit der Straße war abenteuerlich. Schotter- und Sandwege wechselten sich ab.Wir sind aber heil angekommen. Ich war mächtig stolz auf mich, da ich immer besser mit dem Linksverkehr klar komme. Der Blinker wurde tatsächlich nur zweimal mit dem Scheibenwicher verwechselt.
In der Bush-Lodge gab es eine kurze Einweisung bzgl. Verhalten gegenüber der Tiere, etc.. Wir wollten natürlich direkt los, um die Giraffen, Zebras, etc zu suchen, die hier ebenfalls rumlaufen sollen. Also ich habe nur Köttel auf dem Boden gesehen! Hm, war das ein gutes Zeichen? Anscheinend, denn unser Adlerauge DANIELA hat weit im Busch zwei Zebras entdeckt. Oh, ich flippe immer noch aus. Das war ein toller Moment. Leider fing es an zu dämmern, so dass wir zum Essen mussten.
Hier wartete das nächste Highlight. Die haben hier eine kleine Empore für die Bush Babys angelegt und füttern dort während des Dinners die Tiere mit Obst. Es kamen drei von diesen niedlichen „Babys“ und haben sich das Bäuchlein vollgeschlagen. Ach, war das süß anzuschauen.
Jetzt sitzen wir gerade vor unserer Bush Lodge und lauschen den Geräuschen um uns herum. Ist schon ein bisserl unheimlich, J!
Morgen geht es um 5:30 Uhr auf große Safari in einen tollen Nationalpark!!!
Liebe Grüße von uns Zweien
Das muss ich noch nachlegen. Ich sitze schon im Bett und es tippel immer wieder Tiere auf unserer Terrasse oder auf dem Dach, voll krass. Das sind Affen und diese Bush-Babys. HOFFENTLICH :-)
Auf eine ruhige und erholsame Nacht!!!