Deutschlands Osten 2023
Tag 1: Anreise nach Hof 28.07.2023 Gut verstaut Historische Bahnfahrt Fahrzeit ca. 2,5 Stunden Neueste Technik 😀 Mit einer kleinen Verspätung sind...


Veröffentlicht: 16.04.2024
Info über Eurovelo 13 oder EisernerVorhang:
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Iron_Curtain_Trail_(EV13)
Ruhetag in Znaim
Bei bestem Wetter starteten wir unsere Erkundungstour durch Znaim. Selbstverständlich vieistorisches. Ich gehe nicht näbsr darauf ein😉
Erwähnenswert ist vielleicht die umfangreiche Unterwelt von Z aim, wo sich die Bevölkerung früher vor Invasoren versteckt hat. Und das gab's genüvend.
Slavonice nach Znaim
Bei strahlendem Sonnenschein haben wir unseren achten Fahrtag begonnen.
Erster Halt in Drosendorf, und wenige Kilometer später ein erfrischendes Bad im Freizeitzentrum Langnau.
Von hier war es nicht mehr weit zum Nationalpark Thayatal wo sich die Landschaft komplett verändert hat. Die letzten Kilometer bis Znaim waren ein Träumchen.
Morgen der nächste Ruhetag mit Zeit zum erkunden von Znaim.
Von Gmünd nach Slavonice
Heute gings schön wellig durchs Waldviertel. Der Naturpark Blockheide war unsere erste Station.
Leider war der Turm noch geschlossen.
Die Waldviertel- Schmalspurbahn haben wir einigemale gekreuzt.
Wenige Kilometer nach Litschau überquerten wir wieder die Grenze, und jetzt nicht mehr Böhmen, sondern Mähren. Die Gegend wird hier auch tschechisch Kanada genannt.
Von Krumau nach Gmünd
Nach einem Ruhetag mit Besichtigung der wunderschönen Stadt gings heute wieder zurück auf die Originalroute EV 13.
Nach anfänglich passablem Wetter kamen wir in ein Gewitter und wurden ziemlich nass.
Wenn man dann noch einige male falsch fährt, wird der Akku am Schluss ziemlich knapp.
Der Weg führte gegen Schluss entlang der Grenze zu Österreich teilweise über holprige Kolonnenwege oder kleine Trails.
Und dann über diese, zu unserer Pension in Gmünd.
Von Haidmühle nach Krumau an der Moldau
Ohne heftige Anstiege wie an den letzten Tagen. Entlang eines im 16. Jahrhundert angelegten Schwemmkanals ging es über fast 20 km immer leicht bergab. Dieser diente früher zum Transport des geschlagenen Holzes ins Tal.
Die EV 13 haben wir auf halber Strecke verlassen, um die schöne Stadt Krumau zu besuchen. Ein kurzer Abstecher führte uns das erste mal nach Österreich.
Um nach Krumau zu kommen mussten wir den Moldaustausee mit einer kleinen Fähre überqueren, und durch das schöne Böhmische Hinterland fahren.
Die ersten Eindrücke von Krumau waren überwältigend. Eine echt krasse Stadt. Bei einem kurzen Spaziergang nach dem Essen, sind wir zufällig zu einem Konzert gestossen, wo wir den Abend an der Moldau auklingen liessen. Morgen haben wir einen Ruhetag und können noch tiefer eintauchen.
Von Zwiesel nach Haidmühle
Heute war ein ziemlich genialer Tag. Zwar mächtig anstrengend, aber sehr abwechslungsreich und das Wetter war super.
Gleich am Start hatten wir eine richtig lange und heftige Steigung. Bis zur Grenze gings dann wieder bergab bis zum Grenzübergang Gsengte.
Auf der tschechischen Seite fuhren wir dann durch eine unbeschreiblich schöne Hochebene.
Entsprechend viel war dort auch los. Es gab ein Besucherzenteum mit Restausants und Fahrradverleih. Vorteilhaft für uns, konnten wir dort unsere Akkus nachladen, was uns am Ende sehr zugute kam.
Interresanter Weise kamen wir dann auch an der warmen Moldauquelle vorbei. Man sollte nicht glauben, dass aus den paar Tropfen tschechiens größter Fluss werden soll.
Ab dort gab es eine sehr entspannte und lange Abfahrt in Richtung unseres Tagesziels Haidmühle, zwischendurch mit einer willkommenen Abkühlung.
Speziell war dann die Unterkunft in Haidmühle. Wir haben uns in der Zeit zurückversetzt gefühlt.
Furth im Wald nach Zwiesel
Heute gings weiter mit Tour 2 auf der EV 13. Es war sehr asphaltlastig aber nicht weniger schön als die erste Tour.
Die Oberpfalz haben wir verlassen, und sind jetzt in Niederbayern, im bayerischen Wald.
Vorbei am grossen Osser zweithöchster Gipfel im bayerischen Wald nach dem grossen Arber, und weiter zum schwarzen See mit einer kurze Rast.
Dann immer bergab durch Markt Eisenstein auf der tschechischen Seite, und Bayerisch Eisenstein auf der deutschen Seite, weiter nach Zwiesel. Lange hatten wir einen Blick auf den grossen Arber.
Wir konnten heute viel in der Höhe fahren, und haben die enorme Hitze erst so richtig in Zwiesel gespürt . Morgen soll es erstmal etwas gewittrig, und weniger heiss werden.
Entspannter Ruhetag
Heute schon der erste Ruhetag, den wir mit einem Besuch des Flederwischs begonnen haben. Alte Relikte der Industrie interresant in einem schön-schaurigen Garten angelegt.
Am Abend liessen wir uns bayerische Spezialitäten schmecken, und konnten zu später Stunde nochmal der Hauptprobe des Drachenstichs zuschauen.
Von Hinterbrünst nach Futh im Wald
Nach einem sehr gutem Frühstück in Utes Pension ging es bei bestem Wetter los. Wir starteten unsere eigentliche Tour auf dem EV 13. Bei bestem Wetter, morgens noch etwas frisch, radelten wir in Hinterbrünst los. Relativ schnell gings dann auf Waldwegen Richtung tschechische Grenze.
Wir haben zwischendurch etwas umgeplant, so dass aus ursprünglich 80 km knapp 100 geworden sind.
Kurz nach dem Perlsee ein schöner Kohlemeiler der von einer ehrenamtlichen Gruppe zwei mal im Jahr angezündet wird.
Am Abend sind wir noch zufällig zu der Hauptprobe des berühmten Drachenstichs gestossen.
Anreise nach Georgenberg-Hinterbrünst
Heute Morgen starteten wir unsere Tour entlang des eisernen Vorhanges. Mit dem Zug ging es von Metzingen nach Stuttgart, von dort nach Nürnberg und dann noch bis Weiden in der Oberpfalz. Eine kurze Radelstrecke von ca. 30 km schloss sich noch an, um zu unserer ersten Unterkunft in Hinterbrünst zu gelangen.
Eigentlich war der Start zwei Tage vorher wieder von Hof aus geplant, wegen einer Feier haben wir den Beginn um zwei Tage und ca. 120 km südlicher verschoben. Anders war es wegen der schon getätigten Buchungen nicht möglich.
Die Bahn war heute überraschend pünktlich, obwohl der Zug nach Nürnberg übervoll war. Und man muss Muckies mitbringen, denn die Züge und die Bahnsteige sind alles andere als barrierefrei oder Fahrradfreundlich.
Um zur Eurovelo 13 zu gelangen mussten wir noch ca. 30 Kilometer durch die Oberpfalz Richtung tschechische Grenze fahren.
Unsere Unterkunft in Hinterbrünst haben wir dann nicht zu spät erreicht. Ein kleiner Spaziergang vor dem Essen war noch möglich.
Was soll man zu Hinterbrünst sagen? Nur so viel, wer die Einsamkeit liebt ist hier richtig 😉