Go East - Mit dem Fahrrad zu Ev. Gemeinden in Osteuropa
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73. Tag - 19. Sept: Herrliche Abwärtsfahrt durch die Walachei nach Slatina

(Text noch nicht fertig)

Nach dem Frühstück packte ich wieder meine Sachen und zog mich etwas dicker an. Zwar scheinte die Sonne, aber mit nur 6 Grad war es zur Abfahrt doch recht kühl. Die Kuratorin brachte mir noch etwas zu Essen mit, was ich dankbar annahm. Tagesziel war die rund 90 km entfernte Kreisstadt an der Olt, Slatina, wo es aber keine Ev. Gemeinde gibt.   Unterwegs sah ich aber ein großes Schild mit einer evangelisch-missionarischen Botschaft, welche ich aber nicht übersetzen konnte.  Die Stadt Slatina liegt rund 50km vor der Donau und damit in der Tiefebene. Deshalb ging es auf meinen Radweg durch die Walachei fast stetig leicht bergab. Es war eine Freude zu radeln, weil das Rad fast wie von selbst fuhr. 

Unterwegs kam ich durch die kleine Weinstadt Dragasani. Vor und hinter der Stadt wurde an Straßenständen selbstgemachter Wein in großen Flaschen angeboten. Leider konnte ich keinen mitnehmen, weil mein Platz in den Taschen zu begrenzt ist. Ca 10km vor Slatina gab es nach Google Maps abseits der Hauptstraße in einem kleinen Dorf einen eingetragenen Zeltplatz , denn ich aber vergeblich suchte.  Ich fragte zwei Dorfbewohner, aber ein Zeltplatz war Ihnen nicht bekannt. Deshalb radelte ich weiter bis nach Slatina oberhalb des Olt. Für die 90 km brauchte ich nur 4,5 Radstunden.

Ein neuer "Geschwindigkeitsrekord" auf meiner Reise. Aber leider gab es auch in Slatina oder in der unmittelbaren Nähe keinen Zeltplatz, weil die Stadt kein Touristenregion ist. Deshalb buchte ich über www.booking. com ein halbwegs preiswertes Hotel und stellte beim Bezahlen mit Entsetzen fest, das meine EC-Karte weg ist. Kurzzeitig geriet ich in Unruhe, wie es weitergeht. Das letzte Bargeld verwendete ich zum Bezahlen in Bar und buchte am Abend nach stundenlanger Internetrecherche über den Transferdienst Westen Union einen  Geldbetrag zu einer rumänischen Bank. Beim Einschlafen dachte ich: Ohne EC-Karte ist man im Ausland ganz schön aufgeschmießen, aber Dank Internet und dem Bezahldienst WU ergab sich eine gute Alternative und dann weit nach Mitternacht ein.

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