Comuna 13
Die Comuna 13 ist das bekannteste Viertel in Medellin und bekommt daher einen eigenen Blog-Eintrag. Zum Einen berüchtigt wegen der Vergangenheit, zum Anderen berühmt für die...

Veröffentlicht: 11.07.2025













Für den entspannten Teil unserer Kolumbienreise haben wir uns zunächst für San Andres entschieden. Die 26 Quadratkilometer große Insel liegt 770 km von der Küste Kolumbiens entfernt und nur einen Steinwurf vor Nicaragua. 30 Grad Celsius, Sonnenschein, Palmen und weiße Strände garniert mit 85% Luftfeuchtigkeit. Dieses Paradies im karibischen Meer beherbergt uns die kommenden 5 Tage.
Die Insel ist geprägt von afro-kolumbianischen Einflüssen, die sich in der Kultur, Musik, Sprache und Lebensweise widerspiegeln. Auch das angebotene Essen hat mehr kreolische Einflüsse und erinnert weniger an das Angebot auf dem kolumbianischen Festland. Zu fantastischem Seefood schmeckt ein Cuba Libre, Coco Loco oder eine frisch gemixte Piña Colada besonders gut. Der hießige Hopfenblütentee Namens Club Colombia geht natürlich bei den Temperaturen auch immer.
Die Insel ist überschaubar groß, alles zu Fuß zu erkunden ist dennoch keine Option, insbesondere bei den beschriebenen klimatischen Bedingungen. Die Fortbewegung mit dem Taxi ist möglich allerdings ist der Zustand der Fahrzeuge eher besorgniserregend. Wir hatten das Gefühl, dass ausschließlich die geschlossenen Türen der Fahrzeuge dafür sorgten, dass sich die Vehikel nicht in Ihre Einzelteile auflösten. Für sicherheitsbedachte Typen wie uns, ist das nichts. Die passende Option für uns sind Golfcarts, die man hier auf der Insel problemlos mieten kann. Wenn man sich einmal an die anarchischen Zustände auf San Andres´ Straßen gewöhnt hat, kann man sich mit den Carts gut fortbewegen.
Im November 2020 fegte ein Hurricane über die Insel und verursachte schwere Schäden. Wenn man also ein Haar in der Suppe suchen und finden möchte, ist es die etwas in die Jahre gekommene Infrastruktur, welche durch den Tropensturm inmitten der Pandemie zusätzlich gelitten hat.
Nach unserer Ankunft im Hotel nutzten wir den Tag erst einmal um die Insel in unserem Mule, so nennen die Inselbewohner die Golfcarts, zu erkunden. Wir fuhren einige Strände an und genossenen bei traumhaftem Wetter die Insel-Vibes. Was San Andres noch zu bieten hat, werden wir die kommenden Tage erkunden...und natürlich berichten.