Medellin es una CHIMBA
Unser Hotel liegt im Stadtteil El Poblado, welches bei Touristen und Einheimischen gleichermaßen beliebt ist. Das Viertel gilt als besonders sicher, ist im Vergleich zu anderen...

Veröffentlicht: 09.07.2025
Die Comuna 13 ist das bekannteste Viertel in Medellin und bekommt daher einen eigenen Blog-Eintrag.
Zum Einen berüchtigt wegen der Vergangenheit, zum Anderen berühmt für die Gegenwart zieht die Comuna 13 mittlerweile ca. 100.000 Touristen im Monat an. Das war bis zum Anfang der 2000er Jahre nahezu undenkbar. Paramilitärische Gruppen und Gangs kontrollierten das Gebiet mit ca. 160.000 Einwohnern. Offene Gewalt war an der Tagesordnung. Hier hat man erst geschossen und dann gefragt, was der nun am Boden liegende von einem wolle. Die mehr als 20 geplanten Militäroperationen der Regierung verursachten viele zivile Opfer und verschärfte die Sicherheitslage in der Comuna zusätzlich.
Kurzum: Die Comuna 13 war ganz offiziell, dass gefährlichste Viertel der Welt!
Heute hat sich das Gebiet zu einem vibrierenden Touristen Hotspot entwickelt, bei dem es viel um Street Art, Musik und Tanz geht. Der Stadtteil ist bunt, jung und laut und voller Lebensfreude. Insbesondere ab 2002 und dann 2011 mit dem Bau von Rolltreppen in das steile Gebiet, konnte man eine starke Veränderung im Gebiet der Comuna 13 verzeichnen. Die Rolltreppen ersetzen 380 Stufen und erleichterten den Menschen den Zugang zu Ihrer Kommune sehr.
Darüber hinaus wurden Seilbahnen installiert und in den öffentlichen Nahverkehr integriert. Die Menschen aus den hochgelegenen Vierteln hatten nun eine reale Chance am Arbeitsmarkt in der Stadt teilzunehmen und der Armut zu entkommen.
Die verschiedenen Kunstformen in der Comuna arbeiten die schwierige Vergangenheit auf. Graffitis, Break Dance und Rap-Musik sind die Elemente mit denen man hier versucht Botschaften zu senden. Insbesondere die vielen Graffitis sind bemerkenswert.
Auch wenn es recht voll werden kann , wir empfehlen einen Besuch unbedingt. Der Stadtteil steht einfach exemplarisch für den Wandel im Land.
Ab morgen wird es für uns karibisch - es geht nach San Andrés Isla.