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VENEZUELA, Ein wunderschönes Land in einer tiefen Rezession

Veröffentlicht: 20.05.2026

Sehenswert
Caracas
Caracas, Venezuela
Sehenswert
Orinoco Delta
Venezuela
Attraktion
Torre David
Caracas, Venezuela
Sehenswert
Mérida
Mérida, Venezuela
Berg
Pico Bolívar
Mérida, Venezuela
Sehenswert
El Tisure
Venezuela
Sehenswert
Laguna Mucubají
Venezuela
Attraktion
Canaima National Park
Venezuela
Attraktion
Salto Ángel
Venezuela
Fahrt
Caracas → … → Canaima National Park
Venezuela

Der Name Venezuela kommt von „Veneziola", was soviel heißt wie „Klein-Venedig". 1499 entdeckte der Italiener Vespucci das heutige Venezuela. Die Pfahlbauten von den Ureinwohnern erinnerten ihn an seine Heimat.

Das Orinoco Delta ist ein verzweigtes Labyrinth von Wasserstraßen, wo die Waroa Indianer zu Hause sind. 

Caracas ist die Hauptstadt und liegt im Norden im Caracas Tal, angrenzend der Avila Gebirgszug. Hier leben auch die Reichen am Fuße des El Avila. Sie sind geschützter, haben saubere Wasserquellen, es gibt weniger Kriminalität. Ähnliches habe ich auch in Santiago de Chile beobachtet, da zieht es auch die Vermögenden eher nach La Dehesa oberhalb von Santiago in die Andenregion.
Ranchos

Die ärmere Wohngegend nennt man Ranchos. Sie schmiegen sich meist an die Autobahn oder so wie der Torre David im Zentrum von Caracas. Kein fliessend Wasser oder Strom und kaum sanitäre Einrichtungen motivierten die Bewohner mit provisorischen Mitteln und Eigeninitiativen das Gebäude zu sanieren.

Torre David

Simón Bolívar 1783 in Caracas geboren, eroberte die venezolanische Hauptstadt 1813. Er war der Gründer Boliviens= Bolívar;-)) und auch die Währung Venezuelas, der Bolívar ist nach ihm benannt.

El Libertador strebte die Bildung eines vereinten Lateinamerikas an, ähnlich wie die Europäische Gemeinschaft.

Merida liegt südwestlich von Caracas im Andenhochland, gegenüber vom höchsten Gipfel Venezuelas, den Pico Bolívar mit seinen fast 5000m.
Der Blick zum Pico Bolívar.

Der 80 jährige Juan Felix Sanchez baute die Kapelle El Tisure. Er benutzte vor allem natürliche Materialien. Seine Bauten brachten ihm den Spitznamen „Architekt der Anden" ein.
Kapelle von Juan Felix Sanchez

Espletia oder auch Frailejones sind endemische Pflanzen die nur in einer Höhe von ca. 3000m wachsen. Sie tragen wesentlich zum Schutz vor Bodenerosion bei.

Espeletia oder auch Frailejones

Die Bauweise der Andendörfer in der Nähe von Barinas sind geprägt von kolonialer Architektur aus dem 16.-18. Jahrhundert.

Die Laguna Mucubají zählt zu den größten Bergseen Venezuelas. 

Hier findet man Tiere wie Kuhantilopen, Papageien, Hornissen, Leguane.

nasses Wasserschwein

Wasserschweine-Capybara zählen zu den Meerschweinen und sind derzeit die größten Nagetiere. Sie können sehr gut schwimmen und tauchen und nutzen diese Fähigkeit als Fluchtmöglichkeit. Wohl fühlen sie sich eher in seichten, sumpfigen Wiesen.

Die Anaconda kann bis zu 8m lang und 250kg schwer werden. Sie ist die größte Würgeschlange und fühlt sich an Regenwaldflüssen und Lagunen sehr wohl.

Anaconda

Auch die Piranhas könnten einen das Leben in diesen Gewässern schwer machen, also Badebekleidung zu Hause lassen. Sie sind so gefräßig das man gar kein Problem für das Abendessen hat;-))

Eindeutig ein Piranha

Der Scharlachsichler ist leuchtend rot und kommt aus der Familie der Ibisse. Er lebt sehr gesellig und brütet auf den Mangroven Inseln.

Venezuela besitzt die weltweit größten Erdölreserven. Die Produktion ist stark gesunken, die Ölindustrie ist marode, mangelnde Investitionen und Infrastruktur erschweren den Export. Mittlerweile ist der Fachkräftemangel nicht mehr aufzufangen. Seit Hugo Chávez ist das Land immer mehr in einen sozialistischen Alptraum geschlittert. Zunehmend greift der Staat in die Wirtschaft.

Venezuela besitzt die weltweit größten Erdölreserven.

Unsere Reise fand 2012 genau in der Wahlperiode als Hugo Chávez, durch gezielte Wahlpropaganda bspw. Verschenken von Waschmaschinen an die arme Bevölkerung, für vier Jahre wiedergewählt wurde. Seit der Machtübernahme vom Gleichgesinnten Nicolás Maduro hat sich der Autoritarismus gefestigt.

Viele Venezolaner sind seitdem geflüchtet, vor allem nach Spanien auf Grund enger Familienverhältnisse und die Einwanderung ist nach Spanien vergleichsweise einfach.

Im Canaima Nationalpark gibt es Wasserfälle die über Jasperfelsen fließen oder mit ihrer natürlichen Schönheit wie der Salto Aponwao punkten. Bei dem Salto Sapo kann man hinter dem Wasservorhang her gehen. Die Natur ist in diesem Nationalpark so spektakulär das man die Kulisse nutzte um den Film "Jurassicpark" zu drehen. 

Salto Aponwao

Salto Ángel wurde von Jimmie Angel auf der Suche nach Gold und Diamanten entdeckt. Er hat eine Fallhöhe von 807m und gehört damit zu einen der höchsten Wasserfälle.
Mit der Cessna mussten wir erst einige Tafelberge umfliegen um zum Salto Ángel zu kommen.


Salto Ángel, 807m hoch

Einige Landschaftsbilder die mich fasziniert haben und die Schönheit Venezuelas wiederspiegeln.

Leider rät das Auswärtige Amt davon ab in Venezuela Urlaub zu machen. Die sozialen und politischen Spannungen sind mit einer hohen Kriminalität verbunden. 

Dies ist ein kleines Dankeschön an Juan Carlos unseren Reiseleiter.

Auf einen Blick

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  • Caracas und das Caracas-Tal
  • Orinoco-Delta und Waroa
  • Canaima-Nationalpark
  • Salto Ángel
  • Laguna Mucubají
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