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Hallo zusammen! Mein Name ist Lena, ich bin 24 Jahre jung und komme aus Deutschland, Baden-Württemberg. Ich lebe in der Nähe der Städte Heidelberg und Mannheim und habe vor einigen Jahren  meine Leidenschaft für das Reisen entdeckt. Meistens verreise ich zusammen mit meinem Freund, Luke. Wir sind beide normal arbeitende Menschen mit einer begrenzten Anzahl an Urlaubstagen im Jahr, die wir jedoch so gut es geht ausnutzen. Man kann also auch als gewöhnlicher Angestellter etwas von der Welt sehen, man muss es eben nur wollen :) Seit wir 18 sind, sind wir regelmäßig unterwegs, mittlerweile ca. 3 Mal im Jahr + den ein oder anderen Kurzurlaub. Nachdem wir mit gewöhnlichen Pauschalurlauben gestartet haben, sind wir mittlerweile eher individuell unterwegs. Dennoch kann man auch einen Pauschalurlaub interessant gestalten und muss deswegen nicht die ganze Zeit hinter den Hotelmauern verbringen. Im Laufe der Jahre hat sich da schon so etwas wie eine Reisesucht entwickelt ;) In diesem Sinne: Nach der Reise ist vor der Reise!

Schwarzwald - Wieden Februar 2017

Für unseren Jahrestag am 02.02. wollten wir gerne weg fahren. Leider handelte es sich hierbei um einen Donnerstag und da wir hier leider keinen Urlaub bekamen beschlossen wir, wenigstens über das Wochenende vom 03.-.05.02.2017 in den Schwarzwald zu fahren. Gefunden hatte ich ein tolles Angebot über Urlaubsguru für das "Berghotel Wiedener Eck".

Freitag: Wieden

So machten wir uns also direkt freitags nach der Arbeit auf den Weg in den Schwarzwald. Die Fahrt dauerte ca. 2 Stunden, dann kamen wir im verschneiten Wieden an. Das Hotel machte einen gemütlichen ersten Eindruck.

Da es bald schon dunkel werden sollte, unternahmen wir nicht mehr viel. Wir nutzen den Poolbereich der Hotels noch ein wenig und machten und dann fertig für das Abendessen. Ein 4-Gänge Menü war bereits im Preis enthalten. Hier konnten wir dann zwischen drei leckeren Hauptgängen auswählen. Das Essen war definitiv das Highlight hier! Einfach unbeschreiblich lecker. Es gab auch Wild aus eigener Jagd. Und obwohl ich eigentlich kein Wild esse, hat mir der Wildschweinschinken, der als zweite Vorspiese serviert wurde, wirklich sehr gut geschmeckt! So konnten wir dann wohlgenährt und sehr zufrieden ins Bett gehen, um fit für den nächsten Tag zu sein.

Samstag: Titisee und Feldberg

Der Morgen erwartete uns zunächst einmal mit einer herrlichen Aussicht auf den Sonnenaufgang. Es sah vielversprechend aus. Leider sollte das aber nicht so bleiben. Nach einem sehr leckeren Frühstück machten wir uns auf den Weg nach Titisee-Neustadt. Dort waren wir nicht zum ersten Mal. Einmal waren wir hier im Sommer zu Besuch gewesen. Und ich muss sagen, da war der Ort wesentlich ansehnlicher als jetzt im Winter. Leider hatte es mittlerweile ziemlich zugezogen und war ziemlich grau. Wir gingen ein wenig um den See herum spazieren. Später fing es dann ziemlich an zu schneien, so verzogen wir uns erst mal in ein Cafe und tranken etwas Warmes.

Später am Tag wollten wir eigentlich noch auf den Feldberg fahren. Was wir auch taten, allerdings brach während dessen ein übler Schneesturm los. Von daher hielten wir uns nicht sehr lange dort oben auf sondern flüchteten zurück ins Auto und fuhren klatschnass und ziemlich erfroren zurück zum Hotel.

Google hat nicht immer Recht!

Tja, leider waren wir per Google-Navi unterwegs. Dieses schickte uns, anstatt über die wunderbar betonierte Straße, über einen kleinen Feldweg, an dem es seitlich ziemlich steil runter ging. Die Straße schneite immer mehr zu und irgendwann ging es weder vor noch zurück. Wir konnten das Hotel schon von Weitem sehen, kamen aufgrund der Schneemassen allerdings nicht mehr voran. Luke hat glücklicherweise Schneeketten mitgenommen. Da er allerdings meinem Tipp, die Schneeketten probehalber erst mal zu Hause aufzuziehen, nicht gefolgt war, bekam er es nicht hin, diese auf die Reifen zu bekommen. Er hatte vorher noch nie Schneeketten aufgezogen...So langsam wurden wir etwas panisch und ich wollte auch schon vor zum Hotel laufen und um Hilfe bitten. Da kam von hinten ein größerer Geländewagen. Der Fahrer stieg aus und half uns netterweise dabei, die Schneeketten aufzulegen, sodass wir die letzten paar Meter bis zum Hotel dann doch noch schafften. Lustigerweise stellte sich heraus, dass dies unser Koch war. Schön, den Mann kennezulernen, der uns diese absolut köstlichen Speisen zubereitete! :D

Ziemlich durchgefroren gönnten wir uns erst mal eine heiße Dusche auf dem Zimmer, bevor wir dann später wieder zum lang ersehnten Abendessen gingen. Auch diesmal war es wieder super lecker!

Sonntag: Abreise über Freiburg

Da wir ja nur über das Wochenende hier waren, ging es am Sonntag auch schon wieder auf den Heimweg. Leider wollte das Wetter beim besten Willen nicht besser werden. Es hatte nicht aufgehört, zu schneien, sodass wir die Schneeketten für die Fahrt runter ins Tal lieber drauf ließen. Je niedriger wir kamen, desto mehr wurde aus dem Schnee Regen. So mussten wir erstmal anhalten und die Schneeketten wieder runterbekommen. Unser Plan war eigentlich, vor unserer Heimreise noch in Freiburg vorbei zu schauen, um dort eine Kleinigkeit zu essen. Abgesehen davon, dass das Wetter einfach nur unleidlich war, war Freiburg wie ausgestorben! Kaum ein Lokal hatte geöffnet, fast keine Menschen auf der Straße. So entschieden wir uns dann kurzfristig, noch in eine Therme in der Nähe von Freiburg zu gehen. Diese war ganz nett aber doch recht voll. Allzulange hielten wir uns dort dann nicht mehr auf. So fuhren wir dann doch recht früh wieder zurück nach Hause.

Ende der winterlichen Reise

Das Hotel in Wieden war es allein schon wegen des Essens wert, hier mal wieder herzukommen. Allerdings mal lieber im Frühling oder Sommer, wenn das Wetter besser ist und kein Schnee mehr liegt...ich hatte jedenfalls nach diesem Wochenende erst einmal genug von Schnee und Kälte!

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