Elenita
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Ich nutze meinen Supermarktbesuch in der Stadt, um an WLAN zu kommen. Mein Datenvolumen ist fast verbraucht, ich muss also ein bisschen haushalten die letzten Juli Tage :D. Ich bin mittlerweile in den Midi Pyrénées, in Foix, einem schönen Städtchen am Eingang zu den richtigen Bergen. Nachdem ich in Carcasonne wieder ein ziemlich komisches Hostel hatte, mit einem hart schnarchenden alten Mann und einer ekelhaften Luft im Zimmer (ich hab’s sogar mit Maske versucht, no way), bin ich nun in einer ganz anderen Welt gelandet: Niels Alain hat mich in seinem selbstgebauten Öko-Hippihaus aufgenommen. Ich mein, okay ein bisschen abgelegen ist es schon und er ist 73, aber er genießt die Gesellschaft und ich die Ruhe. 

Noch schnell in Pose gebracht in Carcasonne
 Die Haare hab ich auch schön 
Lande ich im einsamen Hippihäuschen
Und hab eine Terrasse mit Ausblick auf dem Land in Foix

Alain hat sicher 30 Bücher über Bäume geschrieben, ich habe auch eines gefunden mit Gedichten von ihm. Ihr könnt euch vorstellen, dass es manchmal philosophisch wird (jedenfalls bei ihm). Die Stadt ist knapp 1,2 h entfernt, aber mit stoppen klappt es unglaublich gut. Nach maximal 5 min wurde ich bisher immer mitgenommen.

Auf einer kleinen Wanderung ins Städtchen hatt ichs wieder mit Wegsperren zu tun, diesmal haben sie es echt ernst gemeint. Der Baum hat seinen Dienst aber geleistet. Danke Baum.

Umdrehen? Sicher nicht. Voll unnötige Barrikaden auf dem Weg
Das Schloss in Foix 

Nun wird es auch mal Zeit für ein paar ehrliche Worte: Ich bin hin- und hergerissen zwischen zu viel und zu wenig Menschen. Was ist der richtige Pfad für mich zwischen Gesellschaft und Einsamkeit? Meine Abenteuerlust treibt mich an abgelegene Orte, meistens finde ich gerade dort die Gesellschaft, die ich suche. Und bei allen Abenteuern vermisse ich doch meine bessere Hälfte, das ist eine neue Erfahrung, aber eine schöne <3.

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