Die erste Station unserer Reise war „Hong Kong“, eine unglaublich pulsierende Millionen-Metropole am chinesischen Meer. Während dem 12-stündigen Flug haben wir uns bereits mit einer Nudelsuppe aus der Boardküche auf die erste Destination eingestimmt.

Unser Hotel lag an der Grenze der Innenstand und neben diversen Läden, wo Säcke voller getrockneter Irgendwas verkauft wurden. Eidechsen, Pilze, Fische, Tintenfische, Sehsterne und sonst alles was an Land und im Wasser so kriecht. Auch hartgesottene Kulinariker rümpfen bei diesen Geschmäckern die Nasen.

Vom Hotelzimmer aus hatten wir Sicht auf unzählige Wolkenkratzer. Diese waren aber nicht nur im Zentrum, sondern auch noch weit am Horizont zu sehen. Ein Zürcher der Stolz ist auf seinen „Swiss Prime Tower“ (36 Etagen) kann direkt einpacken. Schon ein einfacher Wohnturm gleich neben unserem Hotel war um einiges höher (46 Etagen).

Neben dem Thema „verdichtetes Bauen“ könnte die Schweiz auch noch anderes von dieser Grossstadt lernen. So zum Beispiel bezüglich Verkehrsplanung. In Luzern platzen die Strassen sowie Bahnhöfe während der Rush-Hour förmlich. In Hong Kong hingegen sahen wir nie einen Verkehrsstau oder Warteschlangen bei den U-Bahnhöfen. Dies liegt wohl aber auch daran, dass zu Spitzenzeiten Metros im 1-Minutentakt verkehren und so lang sind wie ein Intercity in der Schweiz.

Und gerade in Zeiten des Terrors in Europa ist es schön zu sehen, dass in dieser Weltstadt sämtliche Rassen und Ethnien friedlich zusammenleben können. Während unseren 3 Tagen haben wir lediglich 5 Polizisten gesehen!!

Ein grösseres Highlight waren die diversen grünen Oasen in Hong Kong. Wunderschöne Parks mit tropischen Pflanzen und Blumen liegen direkt neben den verglasten Wolkenkratzer. Ein besonderes Highlight bei den unzähligen Parks war der „Nan Lian Garden“. Ein japanischer Garten mit einem angrenzenden Kloster. Die Parkanlage sowie die Bauten waren wunderschön. Die Fotos oben beweisen es wohl selbst. Und anders als in anderen Städten mussten wir für den Besuch dieser Sehenswürdigkeiten nichts bezahlen. Es geht also auch ohne Kommerz!

Die einzige wirkliche Touristen-Maschinerie war das Peak-Tram hinauf zum Peak, dem Hausberg von Hong Kong. Die lange Warteschlange lohnte sich aber definitiv. Die Sicht auf die Stadt und den Meeresarm war atemberaubend.

Natürlich durfte bei einem Hong Kong Besuch auch eine klassische chinesische Nudelsuppe aus einer Garküche nicht fehlen. Beim Nachtmarkt wagten wir uns an eine selber zusammengestellte Nudelsuppe. Erlebnis super, Geschmack naja… Zum Glück gab es noch Salz, damit wir die Suppe noch auf schweizerisches Geschmackniveau brachten ;-).

Als Flopp des Tages mussten wir wohl den geplanten Besuch der „Symphony of Lights“ abbuchen. Leider standen wir wegen Bauarbeiten völlig am falschen Ort. Statt einer Lichtshow von diversen Hochhäusern haben wir nur ein paar Lichtkegel am Himmel flimmern sehen. Naja! Aber auch ohne Lichtshow war die Sicht auf die nächtliche Skyline atemberaubend.

Der erste Stopp unserer Reise war super und macht glustig auf mehr. Nun geht es weiter nach Neuseeland. Was wir dort alles erleben werden, werdet ihr hier erfahren…

Kommentare

paul
Tolle Fotos und Bericht freuen auf weiteres. Gute Reise nach Neuseeland

Judith
Tolle Sonntagslektüre - macht auch am anderen Ende der Welt Lust auf mehr

Sarina
Ganz schön Fotis :D Tönt spannend ;)) Wünsche öuich beide vöu Spass z Neuseeland!!

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