Tag 23 - Forte France
Heute habe ich einen ausgiebigen Morgenspaziergang unternommen und sehr viele Krebse entdeckt. Sie sind schwer zu fotografieren, da sie ganz geschwind in ihren Löcher...


Veröffentlicht: 19.01.2026
























Heute fahren wir von Le Diamant in Richtung Forte France über die N2. Samstags und Sonntags sind auch viele Radfahrer auf dieser stark befahrenen Straße unterwegs. Ab Forte France geht es an der Küstenstraße entlang bis kurz vor Saint Pierre zum Tierpark von Martinique - Plantage Larouche. Bei unserem äußerst angenehmen Spaziergang über zwei Hängebrücken, erkunden wir neben den Ruinen eines Herrenhauses, die ehemalige Destillerie, tropische Pflanzen und Affen, Waschbären, verschiedene Papageienarten, Flamingos, Ibisse, Schildkröten und vieles mehr. Besonders begeistert sind wir vom Nasenbär, mit dem Jungen auf dem Rücken. Der Zoo ist weiträumig von ursprünglichen Wald umgeben. Heute werden wir von einigen heftigen Regengüssen begleitet. Wir haben aber immer die Möglichkeit uns irgendwo unterzustellen, bis es wieder aufhört. Der Regen dauert immer nur einige Minuten und dann scheint wieder die Sonne. In Saint Pierre gelingt uns ein Stopp in der Regenpause. Weiter geht die Fahrt in Richtung Nordosten nach Sainte-Marie an der Atlantikküste. Die vorgelagerte Insel Ilet Sainte-Marie kann in der Trockenzeit von Jänner bis April, zu Fuß aufgrund des sogenannten Tombolo erreicht werden. Heute ist es nur möglich ein kurzes Stück in Richtung Insel zu gelangen, da das Meer sehr stürmisch ist. Beeindruckende ist, dass das Meer von beiden Seiten der Insel am Tombolo zusammentrifft. Der Tombolo ist ein sandiger Dünenstreifen, hebt sich aus dem Meer und verbindet so die Hauptinsel Martinique mit der kleinen Insel Sainte-Marie, sodass man die Bucht über die Sandbrücke passieren kann. Zurück in Le Diamant genieße ich die Abendstimmung am Meer.