Tag 45: Great Ocean Road (Apollo Bay - Torquay) - Melbourne
In der Nacht war es ordentlich kalt und wir haben kurz den Heizstrahler aktiviert. Morgens ist es allerdings schon sehr warm, denn es ist wolkenlos und wir stehen mit unserem...

Veröffentlicht: 10.12.2016










Ich werde in der Nacht munter, da es sehr windig besser gesagt stürmisch ist. Ach du liebe Zeit wir haben unsere Wäsche noch draußen und das ohne Befestigung. Ich springe aus dem Alkoven und eile zum Wäscheplatz. Einige Teile liegen schon am Boden bzw. wirbeln durch die Luft. Flugs packe ich alles zusammen (ich bin nicht die einzige mit diesem nächtlichen To Do). Wir haben nochmals Glück gehabt. Es ist noch alles da. Der Rest unserer Family schläft tief und fest.
Als wir dann morgens munter werden ist es vorbei mit dem tollen Wetter. Es ist noch immer sehr windig und es regnet. Wir packen zusammen und die Männer machen in Regenkleidung alles abfahrtsbereit.
Als erstes geht es zum Depot von THL. Wir wollen unseren Reifen richten lassen. Wir sind um 10 Uhr dort und um 10:30 Uhr ist alles erledgit. Das Kundenservice bei THL ist echt top - hilfsbereit, unkompliziert, schnell, nett und freundlich. Während das WoMo in der Werkstatt ist, nutzen wir mit den Kids die Spielecke im Wartebereich. Anslchließend geht es zu Aldi/Hofer und Coles (wir wollen wieder mal die leckeren Schoko-Muffins - die sind einfach ein Traum). Im Einkaufszentrum gibt es auch einen Sushi-Laden. Da Sami Sushi liebt und wir seit Singapur keines gegessen haben, leisten wir uns eine große Portion (erstaunlicherweise preislich voll ok).
Mittags machen wir uns dann auf den Weg zum Wilson Promontory National Park. Wir müssen durch ganz Melbourne und die Fahrerei ist ziemlich mühsam. Es ist total viel Verkehr und wir verlieren gut eine halbe Stunde. Die Landschaft entlang der Wegstrecke ist anfangs sehr flach und wird dann hügelig. Alles ist saftig grün und hier gibt es hauptsächlich Kühe und Pferde. Je weiter wir Richtung Süden kommen umso besser wird das Wetter.
Um ca. 16:30 Uhr erreichen wir den Eingang des Wilson Promontory National Park. Von dort geht es dann noch knapp 30 Minuten zum Tidal River Camp. Das Visitor Center hat schon geschlossen und wir sind nicht die einzigen Camper, die sich fragen welcher nun ihr gebuchter Stellplatz ist. Wir fragen einfach bei anderen Campern nach. Auch bei den vorgebuchten Plätzen mit Strom, darf nach Belieben einer ausgewählt werden. Wir entscheiden uns für 122.
Im Hinterland ziehen schon dunkle Wolken auf und es ist auch hier extrem windig. Da am Strand noch die Sonne scheint, entscheiden wir uns für eine kurze Tour zum Meer. Es blässt ordentlich, leider auch den Sand in die Augen. Michi und Samuel erkunden noch etwas den Campingplatz, während Maxima und ich uns ans Kochen machen. Es wird immer stürmischer und beginnt zu regnen. Der Himmel beginnt zu leuchten und Michi und Samuel machen noch eine Sonnenuntergangstour. Sie entdecken dabei ein Wombat.
Mal sehn wie die Nacht verläuft unsere Campingnachbarn mit Zelt haben alle abgebaut und sind gefahren bzw. haben sich für das Auto als Übernachtungsquartier entschieden.
8.12.2016
Übernachtung: Tidal River Camp / Wilson Promontory National Park (1 Nacht 66 AUD, riesiger einfacher Nationalpark-Campingplatz mit 500 Stellplätzen, davon haben 20 Strom - wir dürfen uns zu den Glücklichen zählen)
Wetter: Regen -> bewölkt -> sonnig -> stürmisch, 21 Grad
241 Tageskilometer von Gesamt 7.790 km