Oslo Stadt
Heute stand ein Tag in Oslo auf dem Programm. Gestern hatten wir schon viel von der Stadt gesehen, aber heute gab es noch viel mehr zu erleben. Zuerst besuchten wir die Fr

Veröffentlicht: 17.08.2025






















Da unser Oslo-Pass noch ein paar Stunden gültig war, beschlossen wir, heute Morgen das Norwegische Volksmuseum zu besuchen. Zuvor fuhren wir mit dem Bus zurück in die Innenstadt, um in der Bäckerei, in der wir gestern unsere Zimtschnecke gegessen hatten, noch ein paar andere Köstlichkeiten zu probieren. Anschließend fuhren wir mit dem Bus zum Museum, das immer voller wurde, je näher wir kamen. Dieser Bus fährt auch zum Fram-Museum, das wir gestern besucht hatten. Beide gehören zu den beliebtesten Museen Oslos.
Das Norwegische Volksmuseum ist ein kulturhistorisches Juwel, das zeigt, wie die Menschen in Norwegen vom 16. Jahrhundert bis heute lebten. In dem Freilichtmuseum befinden sich auf großen Grünflächen 160 historische Gebäude, darunter die Stabkirche Gol aus dem 13. Jahrhundert. Hier kann man zwischen den Regionen und von der Stadt aufs Land wandern und den norwegischen Alltag im Laufe der Jahrhunderte entdecken. Bauernhäuser aus verschiedenen Regionen liegen inmitten von Wiesen, Vieh- und Skifarmen und zeigen das historische Landleben. In der Altstadt des Museums findet man Häuser und Geschäfte aus verschiedenen Gesellschaftsschichten, gesäumt von Kopfsteinpflasterstraßen. Es gab auch einige Ausstellungen, die wir aber aus Zeitgründen nicht besuchten. Bis zu unserem nächsten Ziel waren es noch gut vier Stunden Fahrt.
Gegen 13 Uhr brechen wir zur Villa Fregn in Ljördalen auf, wo wir zwei Nächte verbringen werden. Später am Tag erhalten wir einen überraschenden Anruf von einer norwegischen Nummer. Wir gehen ran und sprechen mit einem gewissen Bart, der uns fragt, ob wir abends in der Villa Fregn essen möchten. Offenbar hatten wir unwissentlich bei einem Belgier gebucht, der hier ein Bed & Breakfast betreibt und einmal in der Fernsehsendung „Het Hoge Noord“ (Der hohe Norden) auftrat. Er, seine Frau und die Kinder haben hier vor drei Jahren ihr Projekt gestartet. Abends angekommen, werden wir nach einigen Zwischenstopps herzlich empfangen und bekommen sogar ein Zimmer-Upgrade. Wir sitzen an einem Fluss mit Blick auf die Berge. Morgen werden wir hoffentlich von einem Elch geweckt, der vor unserem Fenster steht. Jetzt sammeln wir erstmal ein paar Informationen für morgen, denn wir besuchen den nahegelegenen Nationalpark. Ich bin gespannt, wie das Wetter wird.