Rennes, 4. Juli
Die Fahrt nach Rennes war angenehm. An einer Autobahnraststätte plauderte ich kurz mit einem Herren über mein schönes Auto – und schon war ich in der Stadt. Die Hotelgarage war...


Veröffentlicht: 06.07.2026
















Saint‑Malo ist wunderschön, aber leider ziemlich überlaufen — in der Altstadt machte das Flanieren kaum noch Spaß. Draußen hinter den Mauern sind die Strände dafür traumhaft: die Gezeiten sind riesig, bei Ebbe läuft man kilometerweit, das Meer riecht einfach herrlich. Ich wohnte in einem Apartment und holte im Carrefour Baguette, Tapenade, Wassermelone und Milch fürs Frühstück. Am nächsten Tag setzte ich mit dem Boot nach Dinard über — ein entzückendes, gut erhaltenes Dorf mit Sonntagsflohmarkt, offenen Läden und Franzosen, die in kleinen Cafés draußen sitzen. Zwischendurch las ich in "I Am Pilgrim", ein spannender Krimi, ideal zum Abschalten. Abends ging ich nochmal an die Uferpromenade; ein älterer Herr, Daniel, setzte sich zu mir und erzählte von Saint‑Malo und seiner Vergangenheit. Wenn man alleine reist, passieren solche Begegnungen oft — sie machen den Ort gleich viel lebendiger.