Cádiz
Kilometerstand: 162604 Heute begannen wir den Tag mit einem Spaziergang durch Sanlúcar de Barrameda. Vorbei am Castillo de Santiango und der Iglesia de San Diego de Alcalá kamen...


Veröffentlicht: 25.10.2026




















Kilometerstand: unverändert
Da wir direkt oberhalb der Uferbefestigung parkten, konnten wir im Morgengrauen Sammler beobachten, die bei Ebbe auf den flachen Felsen nach Meeresfrüchten suchten. Immer zu zweit und mit ihren Stirnlampen waren sie in der Dämmerung gut zu erkennen.
Nach dem Frühstücken machten wir uns auf den Weg zu unserem Inselrundgang. Zuerst ging es zum Castillo de Santa Catalina, das lag ja praktisch direkt nebenan. Wenige hundert Meter weiter führte uns eine schmale Landbrücke zum Castillo und dem dort aufgestellten Faro de San Sebastián. Nachdem wir uns nun die alten Verteidigungsanlagen angesehen hatten, war das nächste die Catedral de Cádiz. Wegen einer großen Messe zur Kommunion war diese für uns allerdings nicht zugänglich. Das machte uns aber nichts, denn es waren ja noch genug andere Sachen zu besichtigen. Vom Teatro Romano war leider wegen Renovierungsarbeiten nur das Besucherzentrum geöffnet, sodass wir das Amphitheater zwar sehen, aber nicht betreten konnten. Wir spazierten nun von Südosten nach Nordwesten einmal komplett quer über die Insel, wobei wir versuchten so viele wie möglich der sehr schönen, begrünten Plätze zu besuchen. So fanden wir den Plaza de la Candelaria, den Plaza de San Franzisco und den Plaza de Mina bevor wir mit dem Parque Genovés und der dort befindlichen botanische Sammlung unser Ziel erreicht hatten. Im Parkcafé bestellten wir Kaffee, eine Ensaladilla und zum Abschluss ein Eis. Die letzten paar hundert Meter zurück zu Gary freuten wir uns schon auf unsere Siesta. Mit unserem Rundgang von etwa sieben Kilometern waren wir fürs erste genug gelaufen.
Als der Sonnenuntergang nahte, machten wir uns auf die Suche nach einer Tapasbar. Wieder schlenderten wir durch die Straßen und fanden ein Lokal, das aussah, als könnte man dort gut versorgt werden. Es war auch tatsächlich ganz gut. So richtig überraschend war allerdings der Weg zu den Toiletten, denn dieser führte ins Innere des Gebäudes und in ein Atrium, das wie ein marokkanischer Riad gestaltet war. Hier ließ sich die Geschichte der Stadt ganz deutlich erkennen.
