Jour férié
Kilometerstand: unverändert Am Morgen stellten wir fest, dass es mit dem angekündigten Regen mal wieder nichts geworden war, das Land bli


Veröffentlicht: 17.08.2026




















Kilometerstand: 159435
Nun sollte es doch noch mit La Rochelle klappen. Wir steuerten den Parkplatz am Hauptbahnhof an, parkten Gary dort und liefen die wenigen Schritte bis zum Hafen hinüber.
Am ,Tour Saint-Nicolas‘ machten wir die ersten Fotos, aber nicht etwa vom Turm, sondern von ,La Belle du Gabut‘. Dieser ehemalige Industriekomplex fungierte seit einiger Zeit als alternatives Kultur- und Veranstaltungsareal und erinnerte uns sehr an die Leipziger Feinkost und das Werk ll. Leider fanden wir an den Ständen nichts passenden, was wir hätten kaufen wollen, aber den Geist des Geländes nahmen wir mit.
Dann wendeten wir uns der historischen Stadt zu und gingen die Sehenswürdigkeiten eine nach der anderen ab, es gab hier eine ganze Menge Türme. Den ersten und bekanntesten Turm hatten wir ja schon besucht, sodass es weiter am Hafen entlang ging mit dem ,Tour de la Chaîne‘ dem ,Tour de la Lanterne‘ und dem Turm der ,Église Saint-Sauveur‘.
Dann ging es vom Hafen in die Stadt, aber auch hier begleitete uns das Thema. Zwischen den überwiegend gut erhaltenen Gebäuden aus hiesigem Kalkstein ließ sich sehr angenehm promenieren, da die säulengesäumten Arkaden ein angenehm kühles Klima schufen. Das Rathaus präsentierte sich dann schon wieder mit Turm und den zwei auffälligen gotisch gestalteten Toren, die am Sonntag natürlich geschlossen blieben.
In den kleinen Gassen waren viele alte Fachwerkhäuser gut erhalten wobei das Holzfachwerk hier gerne mit Schieferplatten verkleidet wurde.
Zum Ende unserer Tour kamen noch einmal zwei Türme. Der Uhrenturm über der, Porte de la Grosse Horloge‘ und der Leuchtturm mit der grünen Kappe, der auf keiner Karte und in keiner Beschreibung zu finden war, und der vielleicht auch nur ein Hafensignal war.
Nach unserem Stadtrundgang holten wir Gary wieder am Bahnhof (auch dieses Gebäude hatte natürlich einen Turm mit Uhr) ab und fuhren weiter nach Fouras. Von Städten hatten wir nun erst einmal genug, es ging wieder ans Meer. Glücklicherweise hatte unser Stellplatz für die Nacht einen eigenen Strandzugang den wir natürlich sofort nach unserer Ankunft nutzten.
