Deutschland
Was für ein Glückstag! Olena und ich haben heute im „Alternativen Bärenpark Breitenworbis“ nur wenige Meter von uns entfernt Bären und Wölfe gesehen. Ich kann diesen...

Veröffentlicht: 21.04.2025
Im Moment hat nicht alles seinen festen Platz in der guten alten Camilla, das Chaos ist groß und draußen ist es kühl und teilweise regnerisch, was mir das Unterwegssein unangenehm macht.
Das Packen und Sortieren, das Planen und Putzen in den letzten Wochen waren eine Herausforderung. Es war eine Herausforderung für mich, alles im Gleichgewicht zu halten: die Organisation der täglichen Aufgaben, Olenas Bedürfnisse und ihre Prozesse vom Zahnen bis zum Erkunden, den ersten Schritten beim Aufstehen, meine Bedürfnisse, meinen Körper mitzunehmen und die Reisevorbereitungen.Wir sprachen unter anderem über Homeschooling – für mich als Deutsche öffnet das eine Tür in meinem Inneren und macht mir die unbewussten Glaubenssätze bewusst, die sich in mir festgesetzt haben: „Wie sollen die Kinder denn eigentlich gut lesen und schreiben lernen? Wie sollen die Kinder dann eine gute Ausbildung erhalten? Können sie überhaupt studieren? …“ – Es war interessant, den Gedanken zuzuhören, die mir kamen. Gleichzeitig war ich neugierig und habe das Gefühl, dass Homeschooling – so wie es diese Elterngruppe in der Gegend umsetzt – Kinder fördert und ihre Selbstständigkeit stärkt. Eltern in der Gegend von Inverness haben sich zusammengeschlossen und bieten verschiedene Lerntage an, wie zum Beispiel den Lebenszyklus eines Baumes (Baumpflanzung, Baumfällshow und Sägeprojekt für die Kinder). Die Gefühle und Verhaltensweisen der Kinder werden teilweise situationsbezogen besprochen und gemeinsam mit ihnen reflektiert. Aus der Schilderung der Situation klang es für mich nach einer inspirierenden Umsetzung. Mir gefällt sehr, dass die Menschen hier die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, ob sie ihr Kind zu Hause unterrichten möchten. Ein wichtiger Aspekt ist für mich die Integration der Persönlichkeitsentwicklung, egal ob im Homeschooling oder in der staatlichen Schule, damit das Kind ein Gefühl dafür bekommt, wer es ist, welche Begabungen und welches Wissen es hat. Worauf soll ein Kind aufbauen, in welche Richtung soll es gehen, wenn es davon keine Ahnung oder gar eingeprägte Vorstellungen hat? Und ist das nicht das eigentliche Fundament, das ein Kind zum Leben braucht?
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Ich habe das Gefühl, dass ich noch etwas Zeit brauche, um wieder in den Fluss des Reisens zu kommen und mit Freude und Tiefe, aus mir heraus über meine Erlebnisse zu schreiben.
Im Moment hat noch nicht alles seinen festen Platz in der guten alten Camilla, es herrscht Chaos, draußen ist es kalt und teilweise regnerisch, was ich beides zum Reisen gerade nicht mag.
Das Packen und Sortieren, das Planen und Putzen in den letzten Wochen waren eine Herausforderung. Es war eine Herausforderung für mich, alles im Gleichgewicht zu halten: die Organisation der täglichen Aufgaben, Olenas Bedürfnisse und ihre Prozesse, vom Zahnen, ihrem Bedürfnis alles zu erkunden, dem Versuch zu stehen und auch meine Bedürfnisse, meinen Körper mitzunehmen und natürlich die Reisevorbereitungen.
Der erste Stopp auf Olenas und meiner Reise war das beeindruckende Croft einer Freundin inmitten tiefer, nebliger Wälder in den Bergen oberhalb von Loch Ness.
Während meines Besuchs sprachen wir unter anderem über Homeschooling – für mich als aus Deutschland kommende öffnet das eine Tür in mir und macht mir die unbewussten Glaubenssätze bewusst, die sich in mir festgesetzt haben: „Wie sollen die Kinder denn eigentlich gut lesen und schreiben lernen? Wie sollen die Kinder dann eine gute Ausbildung erhalten? Können sie überhaupt studieren? …“ – Es war interessant, welche Gedanken in mir kamen. Gleichzeitig war ich neugierig und habe das Gefühl, dass Homeschooling – so wie es diese Elterngruppe in der Gegend umsetzt – dir Kinder hebt und ihre Selbstständigkeit fördert. Einige Eltern in der Gegend von Inverness haben sich zusammengeschlossen und bieten verschiedene Lerntage an, wie zum Beispiel den Lebenszyklus eines Baumes (Baumpflanzung, Baumfällshow und Sägeprojekt für die Kinder). Die Gefühle und Verhaltensweisen der Kinder werden teilweise situationsbezogen besprochen und gemeinsam mit ihnen. Aus der Schilderung der Situation klang es für mich nach einer inspirierenden Umsetzung. Mir gefällt sehr, dass die Menschen hier die Freiheit haben, selbst zu entscheiden, ob sie ihr Kind zu Hause unterrichten möchten. Ein wichtiger Aspekt ist für mich die Integration der Persönlichkeitsentwicklung, egal ob im Homeschooling oder in der staatlichen Schule, damit das Kind ein Gefühl dafür bekommt, wer es ist, welche Gaben und welches Wissen es hat. Worauf soll ein Kind aufbauen, in welche Richtung soll es gehen, wenn es davon keine Ahnung oder gar eingeprägte Vorstellungen hat? Und ist das nicht die eigentliche Basis, die ein Kind zum Leben braucht?
