Ein Länderwechsel
Heute war wieder ein Reisetag. Wir packten im Regen unsere Sachen und verabschiedeten uns von Italien, um zwei Stunden zum Bleder See in Slowenien zu fahren. Der Grenzübertritt...

Veröffentlicht: 04.06.2026
Heute stand ganz im Zeichen der Schlucht. Wir hatten unsere Tickets gestern Abend online gekauft und waren gegen 8:20 Uhr vom Campingplatz losgefahren, um in 15 Minuten zum Parkplatz zu gelangen. Von dort aus nahmen wir den Shuttlebus zur Schlucht. Alles war bestens organisiert, auch unsere Einlasszeit um 9:29 Uhr. Wir scannten unsere QR-Codes, um durch das Tor zu kommen, holten uns unseren (obligatorischen) Schutzhelm und schon konnte es losgehen. Wie die Bilder zeigen, konnten wir die Schlucht von einem Steg aus bewundern, der über dem Fluss verlief, der stellenweise sehr wild war. Es war wirklich spektakulär.
Ich hatte wirklich Pech; mir fiel mein Handy auf den Gehweg, und instinktiv versuchte ich, es mit dem Fuß vom Rand zu stoßen, nur um es dabei nach innen zu kicken, wo eine kleine Lücke war. Mir stockte der Atem. Ich kletterte über den Zaun und hinunter auf die Felsen, und zum Glück lag mein Handy auf einem Stein unter dem Gehweg. Puh!
Der Rest der Wanderung verlief ereignislos. Nachdem wir die Schlucht hinter uns gelassen hatten, ging es auf dem Landweg zurück. Dieser führte uns steil bergauf durch ein Waldstück, bevor wir auf einen Hangpfad mit herrlichem Blick über das Tal gelangten. Wir sahen einige Kühe mit Glocken (ein Lieblingstier von Jane) und genossen einen gemütlichen einstündigen Spaziergang zurück zum Ausgangspunkt unserer Wanderung. Dort erwischten wir rechtzeitig den Shuttlebus, der uns zurück zu unserem Van brachte.
Anschließend besuchten wir Radivlijico, wie es im Reiseführer auf der Rückseite der Karte empfohlen wurde. Es war ein bezauberndes Dorf. Jane dachte tatsächlich, es hieße Popoldan, aber wir merkten schnell, dass das slowakisch für „Nachmittag“ ist.
Nach einem Bier und einem Eis (natürlich nicht gleichzeitig) kehrten wir zum Campingplatz zurück, um spät zu Mittag zu essen und wie immer zu entspannen. Wir waren beide total erschöpft, also verbrachten wir den Tag teils mit Lesen und teils mit Schlafen.
Wir haben auch unsere Reisepläne für die letzten Tage (genauer gesagt 25 Tage) unserer Reise skizziert.
Morgen fahren wir nach Zagreb. Jane erinnert sich gern daran, ich weniger. Ich war 1986 mit dem Interrail-Ticket dort, also vor dem Bürgerkrieg, und erinnere mich nur an eine triste Ostblockstadt ohne Charme. Jane hingegen hat eine großartige Architektur in Erinnerung. Mal sehen, wessen Erinnerung die bessere ist (kleiner Tipp: Es ist immer Janes).
