Reisetag
Heute war Reisetag. Wir fuhren etwas über vier Stunden von der Ardèche nach Entrevaux. Wir entschieden uns für die mautfreie Route, die eine direktere Verbindung bot. Die Aussicht...
Veröffentlicht: 28.04.2026
Nach dem Regen der letzten Nacht war unser Lager noch etwas feucht, deshalb legten wir unsere Sachen zum Trocknen in die Morgensonne. Wir tranken eine Tasse Tee, bevor wir uns auf den Weg in das nahegelegene Dorf Entrevaux machten. Was für ein kleines Juwel! Es liegt in einer Flussschleife und ist von einer Stadtmauer umgeben, die bis zu den Häusern reicht. Der Eingang führt über eine Zugbrücke (heute nur noch dekorativ) in die Stadt mit ihren mittelalterlichen und neueren (aber nicht ganz neuen) Gebäuden. Wir schlenderten gemütlich umher, setzten uns auf einen Platz, um einen Kaffee zu trinken, und waren, wie es schien, fast die einzigen Menschen dort. Genauer gesagt, sahen wir eine Handvoll Einheimischer – „Bonjour, bonjour!“ – und ein paar Touristen, ansonsten war es ruhig. Was für ein kleines Juwel!
Zurück im Van gab es Mittagessen: Brie und Salat im Baguette für mich, Eiersalat mit Baguette für Jane. Das ist wahrscheinlich mehr Detail, als du wissen wolltest. Den Rest des Nachmittags verbrachten wir dann mit Lesen und dem Beobachten der herannahenden Gewitterwolken, die aber leider nicht den angedrohten Regen brachten.
Wir spüren jetzt nur noch ein leichtes Kribbeln und machen uns Tee.
