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6 Jobs in 4 Monaten - starke Bilanz

6 Jobs in 4 Monaten - starke Bilanz

Kein Witz - 6 Jobs in 4 Monaten ist rückblickend gesehen doch eine starke Bilanz oder? 

Da die Jobsuche in Australien eines der Themen war, über das ich mir vor meiner Reise am meisten den Kopf zerbrochen habe, dachte ich mir, fasse ich meine Jobsuche mal in einem kleinen Bericht (oder eher Drama?) zusammen.

Das traurige und fast schon wieder witzigste daran ist die Tatsache, dass ich DACHTE ich WÄRE super vorbereitet für die Jobsuche in Australien. Ich habe ein Buch gelesen über Work & Travel, mich informiert und auf sämtlichen Jobseiten angemeldet. Jap, mit dem Lebenslauf, den Empfehlungsschreiben und dem englischen Zeugnis fühlte ich mich zumindest gut vorbereitet. Haha - good joke. 

Tatsächlich funktioniert die Jobsuche als Backpacker nämlich etwas anders - vergleichbar mit einem Boxring vielleicht. Da geht nichts über täuschen und es werden die ein oder anderen Fäuste ausgepackt. 

Aber lasst uns mein persönliches kleines Drama in 6 Akten von vorne beginnen.

1. Akt - Stokehouse St. Kilda, Melbourne

Durch Connections erfuhren wir vom Stokehouse und dessen Neueröffnung am Strand von St. Kilda. Nachdem wir uns vorgestellt haben, wurden wir auch direkt zu sämtlichen Besprechungen und Trainings eingeladen. Top! Das Prinzip schien anfangs perfekt zu sein. Ein nagelneues modernes Gebäude, ein junges, internationales Team und obendrauf ein ausgiebiges Training inklusive Weinverkostung und pipapo. Das ganze wurde strange, als wir zum einen ein Heft (!) von Anweisungen bekamen, darunter Dinge wie "Make up ist erwünscht" und "Bei den Schuhmarken werden Nike, Adidas und Converse klar bevorzugt" und wir andererseits gedrillt wurden, jedes kleinste Detail auf dem Menü (Essen + Cocktails + Wein) bis zum nächsten Morgen auswendig zu wissen. Dann gab es dort eben Leute wie uns, die sich den Mist abends noch einmal durchlasen und andere, die die ganze Nacht durchpaukten und am nächsten Tag sofort einen Weißwein aus South Australia wussten, der zu Steak passt. Ja genau, schau ich denn so aus!  Das ganze endete damit, dass das Stokehouse absolut overstaffed war, und wir als Deutsche neben Backpackern aus Kanada und England natürlich wenig Chancen hatten. Nachdem wir den Idioten also eine Woche hinterher liefen, um am Ende überhaupt darüber informiert zu werden, dass wir in Zukunft ganz einfach nicht mehr in den Dienstplan eingetragen (und der ganze "Arbeitsvertrag" damit für'n Arsch war) ging die Jobsuche gezwungenermaßen eben weiter. 

2. Akt - Chapel Street, Melbourne

Unser nächster Weg führte also bewaffnet mit Lebensläufen in die Innenstadt, wo wir etwa 15 Lebensläufe loswerden konnten, jedesmal natürlich mit der Zusage, es sähe gut aus für uns und wir bekämen einen Anruf. Das Ergebnis? 1 Anruf für ein Probearbeiten am selben Abend. Ganz zuuufällig fehlten der besagten Bar an diesem Abend 2 Leute, sodass wir der perfekte Lückenfüller waren. Am Ende des Tages landeten unsere Lebensläufe auf einem Stapel von gefühlt 100 anderen, wir bekamen 40 $ und bekamen abschließend erklärt, dass ein spezielles Training (Aaaha!) nötig wäre, um weiterhin hier zu arbeiten (Aaalles klar!). Leider findet dieses Training zur Zeit sehr unregelmäßig statt Blaaa Blaa Blaa. Halleluhja! Da hat sich jemand aber Mühe gegeben bei seiner Absage! 

Klappe die Zweite - gescheitert. Auch die sämtlichen Jobseiten führten zu nichts und so frustete die Arbeitssuche in Melbourne langsam aber sicher.

Neben Melbourne blieb uns noch ein Ausweg: Phillip Island und das Fischrestaurant Harry's, welches aufgrund seiner deutschen Besitzer deutschen Backpackern zugeneigt war. 

Wir verbanden kurzerhand das Vorstellungsgespräch mit einem Ausflug auf die kleine Insel nähe Melbourne und starteten Versuch Numero 3. 

3. Akt - Harry's 

Dieses Mal schien es für uns tatsächlich gut auszusehen. Nach einem erfolgreichen Bewerbungsgespräch wurden wir direkt an eine Bekannte des Restaurants vermittelt, welche ein Zimmer für uns frei hätte und so lernten wir am selben Tag Heidi kennen, in deren Bude ich bis heute hause. Wir sprachen uns also ab, unsere Wohnung in Melbourne loszuwerden und anschließend nach Phillip Island zu ziehen. 

Während Lisa aus Geldnot straight auf Phillip Island zog, nahm ich kurzerhand noch an einem Roadtrip ins Outback teil und verbrachte meinen Geburtstag mit meinen Liebsten in Melbourne. Anschließend setzte auch ich mich in den Bus und zog mit Sack und Pack auf Phillip Island. 

Die Arbeit in dem Restaurant funktionierte im Groooßen und Ganzen wunderbar, mit der Zeit nahm die Saison allerdings ab und das hieß für mich weniger Stunden. Wiedermal machte ich mich auf den Weg mit meinen Lebensläufen und strandete schließlich in einem (Sau)Laden named Gulliver's. 

4. Akt - Gulliver's

Die Arbeit in dem besagten (Scheiß)Laden schien anfangs (wiedereinmal) perfekt. Mir wurden so viele Stunden zugesagt, wie ich haben wollte. Das ganze basierte allerdings auf einem Stundenlohn von 16$, was unterbezahlt, aber immerhin trotzdem noch viel Geld ist. 

Da die Arbeit in meinem Zweitjob mehr casual war und mir persönlich mehr Spaß machte, beschloss ich also den Job bei Harry's zu kündigen um uneingeschränkt Stunden im Gulliver's machen zu können.

Wie ich bereits in einem vorherigen Blogeintrag erwähnt habe, wurden aus den "so viele Stunden wie ich will" plötzlich 12 Stunden Tage ohne Break, woraufhin ich eines Tages kurz davor, umzukippen und gegen den Willen meines Chefs, der mich in diesem Zustand weiterarbeiten lassen wollte, heulend (kein Witz) nach Hause ging. Meiner Gesundheit zuliebe kündigte ich also am Tag darauf nach einem gescheiterten Klärungsgespräch, woraufhin ich als lazy, selfish und was weiß ich nicht alles beschimpft wurde. Fuck off! 

Da stand ich also wieder - arbeitslos und völlig am Ende. 

Völlig entwürdigt stand ich am nächsten Morgen wieder bei Harry's vor der Tür und bat um eine 2. Chance. 

Yes, als Backpacker muss man eben manchmal auf seinen eigenen Stolz scheißen und ein Profi im Arschkriechen werden. Gott sei Dank wurde ich (Master of Desaster) noch einmal aufgenommen und konnte wenigstens ein paar Stunden pro Woche sammeln und so den größten Teil meiner Ausgaben für Wohnung und Essen decken.

5. Akt -  Silverleaves Cafe

Über Lisa, welche schon etwas länger im Silverleaves Café arbeitete, erfuhr ich, dass dort eventuell noch eine Stelle zu haben wäre. Ich holte sie also von der Arbeit ab und fragte by the way noch nach einem Job. Ich weiß noch genau dass ich total nervös und mit meinem miserabelstem Englisch vor meiner jetzigen Chefin stand und ehrlich gesagt war ich völlig überrascht dass sie mir sofort das Probearbeiten anbot nach meinem Gestotter. Wieder einmal putzte ich mich heraus und fuhr zum mittlerweile fünften (!) Mal zu einem neuen Job. Nachdem ich anfangs nur ein paar Stunden im Service mithelfen konnte, da aufgrund der Schulferien noch einige Jungs und Mädels aus Melbourne dort arbeiteten, kam eines Tages die Frage, ob jemand in der Küche aushelfen könnte. Meine Hand ging sofort nach oben und ganz verblüfft schickte mich meine Chefin also in die Küche zu Alan, dem Chef des Cafés und Donna, seiner Küchenhilfe. Die Arbeit in der Küche machte mir sofort riesen Spaß, was ich zuvor nie wusste, da ich immer nur im Service arbeitete, doch als kleiner Hobbykoch konnte ich in der Küche richtig aufblühen. Das bemerkten auch meine Chefs und so kam es, dass ich die meiste Zeit in der Küche mitarbeiten durfte. Da mich das Thema Kochen schlicht und einfach generell interessiert, sog ich alles auf wie ein Schwamm und lernte Unmengen an Techniken, Hacks und Rezepten. Mittlerweile habe ich Donna abgesehen von den Wochenenden abgelöst, darf Kuchen und Cookies all on my own aussuchen und alleine backen und werde stets von Alan höchstpersönlich zum abschmecken herangeholt. Es ist ein tolles Gefühl, die Kuchentheke vor sich zu sehen, und zu wissen, dass man selbst der kleine Künstler dahinter ist. Wenn dann die Bestellungen eine nach der anderen in die Küche ballern, arbeite ich in (meist) super Teamarbeit mit Alan zusammen, auch wenn wir uns unter Druck gerne lautstark anmaulen. Da fliegen mir ab und zu die Eierschalen in Kombination mit "Fuck it" und "Fuck off" und "Fuck that shit" (usw.) eines ausrastenden Alan um die Ohren, woraufhin er mein absolutes Mitleid in Form von "Good Job Alan. You can tidy up your shit by yourself afterwards" zuteil bekommt, nachdem er wieder einmal sein angebranntes Essen durch die Küche wirft. Jap, diese und ähnliche Situationen sind keine Seltenheit. Manchmal bedarf es einem Gang auf die Toilette mit Atemübungen und Stretching, der Rest geht auf der einen Seite rein, und auf der anderen wieder raus, wie man so schön sagt. Die Anerkennung für meine Arbeit in der Küche dabei ist vor allem von Seitens Anne, meiner Chefin, hoch. Erst ein paar Tage ist es her, dass sie mich zur Seite nahm, und mich fragte, wie ich das denn bitte anstelle, mit Alan in der Küche so ruhig und konzentriert zu bleiben. 

Was soll man da sagen.. I don't give a fuck what he says?

Daraufhin erzählte sie mir von unzähligen Stories meiner Vorgänger, die weinend oder mit Albträumen (Kein Scherz haha) den Job hinschmissen. Das witzigste an der Geschichte? Anne und Alan sind verheiratet. 

Neben unseren kleinen Küchenkrisen sind wir allerdings zu einem tollen Team geworden. Alan ist mir ein toller Lehrer, sowohl was australische Rezepte (Scones, Pasties, Pies gefällig?) als auch australische Umgangssprache angeht. Da gäbe es zum Beispiel einen Satz, auf den Alan BESTEHT dass ich ihn sage anstatt dass ich mich an ihm vorbeiquetsche, wenn es mal wieder eng wird in unserer Küche. Unser Satz? Fuck off out of my way. Schwer zu glauben dass es anfangs etwas Überwindung kostete, meinem Chef zu sagen, er sollte doch mal.. ihr wisst schon was ich meine. Dafür kann sich denke ich mittlerweile jeder vorstellen, wie viel Spaß wir oft in der Arbeit haben. 

Wie bereits erwähnt wurde ich von Alan offiziell auf Fred oder Freddy umgetauft, da Verena und Vreni wohl zu viel verlangt ist. Mit der Zeit gab ich es auf meinen Namen 5 mal zu erklären und stelle mich mittlerweile nur noch als Freddy vor. 

Da wären dann noch wir beide, wie wir durch die Küchentür Gäste beobachten und ablästern, Alan, als er mir sein Eis ins Gesicht klatschte oder sein Geheule über Frauen, welche immer Recht haben müssen (Tatsache). Ich lag ungelogen fast am Boden vor lachen, als Alan auf die Frage, ob er hier der Chef sei antwortete "Me? Nah! I'm just working here." 

Mit der Zeit verließen uns unsere Schoolies und auch Lisa zog weiter. Ich übernahm also Lisa's Serviceposition und übte zu jeder Gelegenheit typisch australische Kaffees zu machen an diesen (so unglaublich geilen) Riesenkaffeemaschienen. 

Yes, mittlerweile bin ich zum absoluten Allrounder geworden und arbeite seit Wochen 6 Tage die Woche, oftmals als erste die morgens mit Alan im Laden steht und als letzte, die die Türen abschließt. 

Definitiv eine Sache, auf die ich unheimlich stolz bin und eine tolle neue Erfahrung, für die ich unheimlich dankbar bin. 

Mein persönliches Highlight? Der Moment als Anne zu mir kam und mich fragte "Fred, how du you feel about being adopted and living and working forever on Phillip Island?" Haha, so einfach macht man sich also Connections in Australien. Von dem Tag an stellte mich Anne selbst im größten Stress meinen "neuen Familienmitgliedern" vor. Herzallerliebst, diese Frau! Also wenn mir Deutschland doch nicht mehr gefällt, findet ihr mich auf Phillip Island!

6. Akt -  Sheerwoods

Da mein geliebtes Silverleaves Cafe nur von 8 morgens bis 3 nachmittags geöffnet ist, ging ich also ein letztes Mal auf Jobsuche, um meine Abende noch etwas produktiver zu gestalten. Meine Motivation auf noch mehr Arbeit? Gleich null! Meine Motivation auf Kohle? Hooooch.

Meine erste Anlaufstelle war direkt ein Erfolg, sodass ich noch 4 Wochen lang 2-3 Abende in einem chicen Restaurant namens Sheerwoods anfangen konnte. Die Arbeit dort funktioniert bis heute einwandfrei und ich muss sagen - so langsam sitzt die Kohle.

Tatsächlich habe ich nicht einmal mehr eine Woche Arbeit vor mir, bevor das Reisen endlich wieder losgeht. Die letzten Tage waren hart: 11 Stunden Arbeit, Essen, Schlafen. Natürlich bereue ich das viele Arbeiten nicht - ganz im Gegenteil - bin ich als Backpacker nach all den Niederlagen unheimlich froh, am Ende doch noch Kohle machen zu können, doch so langsam aber sicher reicht es auch mir. 

Die Energie wurde in den letzten Tagen rapide weniger und es gab Augenblicke in denen ich mir mit dem Kopf in den Händen vergraben dachte "Vreni, du wirst zu alt für den Scheiß". Doch mittlerweile steigt die Vorfreude auf das was kommt (was auch immer es ist) ins Unermessliche und gibt mir an jedem Tag meines Endspurts die nötige Energie, noooch einmal in die Arbeit zu gehen.

Ich blicke zurück auf 4 Monate zwischen Arbeitslos und Überarbeitet, auf die Schnauze fallen und hochmotivierten Neuanfängen, struggeln und überglücklich sein. 6 Jobs in 4 Monaten! Und jetzt könnt ihr mich alle einmal kreuzweise. Danke für eure Kohle. Freddy geht jetzt reisen.

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Spaß beiseite - was denke ich wirklich über das Arbeiten in OZ?

Meiner Meinung nach ist das Prinzip "Work & Travel" in Australien mittlerweile einfach überholt. Die Arbeitgeber sehen Backpacker nicht mehr als Chance auf motivierte Saisonsarbeiter, sondern nutzen deren Geldnot zum größten Teil aus. Genauso sieht es bei den Backpackern aus. Um in dem Konkurrenzkampf noch mithalten zu können, wird gelogen was die Aufenthaltsdauer an dem jeweiligen Ort angeht (hab ich auch gemacht) und im Lebenslauf die Lücken mit irgendwelchen Jobs ausgefüllt, die nicht einen Tag gemacht wurden (so gemein war ich dann doch wieder nicht). Ich persönlich habe mir vorgenommen, auf zukünftigen Reisen das Work wegzulassen - beziehungsweise zuvor in der Heimat Geld zu sparen - und dafür das Traveln in den Vordergrund zu stellen. Auch wenn ich es nicht bereue und niemandem davon abraten möchte, so trauere ich doch ein wenig der Zeit hinterher, die wir mit Bewerben, Probearbeiten und unnötigen Geldsorgen vercheckt haben.

Andererseite lohnt es sich, es auf jeden Fall zu versuchen. Zum einen natürlich, um Geld während des Reisens zu verdienen um länger reisen zu können als auch andere Seiten kennen zu lernen - in meinem Fall beispielsweise australisches Food, das Alltagsleben, den australischen Way of Life. Und ganz am Rande: In Australien kann man richtig Kohle machen. Der Mindestlohn (wenn man nicht gerade einen unterbezahlten Job abkriegt) liegt bei 17,7 AUD, also fast 13 €. In der Gastronomie habe ich letztendlich 20 AUD verdient. Im Gegensatz zu den öden 8,50€ in Deutschland genial! 

Meine Tipps für jeden, der ähnliches vorhat: Geht nicht dorthin, woran man als erstes denkt. Wir haben unser Glück in Melbourne versucht, wo Gastronomie eigentlich (!) boomt. Tja, dass denken sich aber eben alle Backpacker. Geht lieber an einen Ort, der zwar touristisch ist, aber nichts ist, wo man für längere Zeit bleiben wollen würde? You know what I mean? Phillip Island ist Touristenhotspot wegen seinen Pinguinen, ansonsten gibt es auf der Insel aber nicht besonders viel mehr. Die meisten Menschen kommen also nur für ein Wochenende und verschwinden wieder. Also: Wenn ihr Nähe Melbourne unterwegs seit und Arbeit sucht, probiert es auf jeden Fall auf Philipp Island! :)

Tipp Numero Dos: Spielt so gut es geht mit den Karten die ihr habt. Die Arbeitgeber Australien's sind Backpacker gewöhnt und ihr werdet ihnen nicht das Herz brechen, wenn ihr aus den ursprünglichen 3 Monaten plötzlich einen Monat macht und verschwindet, wenn die Kohle stimmt. Ich habe mich ebenfalls beworben und vorgegeben, 3 Monate zu bleiben. Ein Monat ist vergangen und leider leider muss ich die Insel verlassen. So ist das Leben, Darling.

Das betrifft auch eure Skills. Ihr könnt keine 3 Tabletts tragen? Konnte ich auch nicht. Habe ich es zugegeben? Natürlich nicht. Das ganze wird dann vielleicht ein bisschen peinlich bei den ersten heiklen Versuchen.. aber irgendeine Ausrede, warum ihr es verlernt habt, fällt euch schon ein. :P

Last but not least: Verlasst euch auf niemanden. Wirklich! Wenn ihr gesagt bekommt, der Job ist euch safe, glaubt kein Wort solange ihr dort nicht wirklich arbeitet. Verlasst euch nie darauf, dass ihr (vor allem dauerhaft) genug Stunden in einem Job bekommt. Habt immer die Augen offen nach anderen offenen Stellen, bewerbt euch immer bei mehreren Betrieben, auch wenn ihr vielleicht schon ein Probearbeiten ergattern konntet. Ich meine es ernst, trust nobody! 

Und zum Schluss: Gebt nicht auf. Ich glaube meine Geschichte zeigt wirklich, dass es immer irgendwie weiter geht. So, wie es mir erging, war es ÜBERHAUPT NICHT geplant. Geplant war 2 Monate in Melbourne zu arbeiten. Denkste Puppe. Ich sag nur 6 Jobs in 4 Monaten. Leute, recht viel turbulenter kann es nicht mehr werden. Ich hab kein Problem damit zu sagen, dass ich manchmal wirklich am Arsch war. Und mit am Arsch meine ich wirklich: am Arsch! Ende Gelände. ABER! Ich hab weiter gemacht und niemals aufgegeben. Und darauf kann ich stolz sein, mal ungeachtet meiner Achterbahn von Jobsuche. 

Is it gonna be hard? Yes! Worth it? Absolutely!!!


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