Auf ins verwunschene Tal der Wasserfälle
Unterkunft #8 unserer Tour ist Svetas Guesthouse in Martvilli. Wieder gibt es getrennte Betten, also nichts mit Kuscheln. Dafür ist Sveta wieder eine hervorragende Gastgeberin,...

Veröffentlicht: 28.09.2026













Heute nehmen wir uns einen ganzen Tag Zeit, um gemütlich von Martvilli bis nach Mestia zu fahren. Es sind nur 170km, aber wir fahren meist im Zickzack (siehe Videos), es ist einfach zu viel los auf den Straßen. Kühe samt Kuhfladen, Pferde, Schweine, alte Männer, Schlaglöcher so tief wie der Mariannengraben - es gibt eigentlich nichts was es nicht gibt auf diesen Straßen! Wer hier schneller als 80km/h fährt ist lebensmüde!
Die viele Zickzack Kurverei ist anstrengend, ungefähr auf Mitte der Strecke gibt es in einem alten Tunnelsystem einen Geocache versteckt. Den müssen wir uns holen. Wir parken unseren Gregor und müssen natürlich wieder einmal über eine lebensmüde Brücke, bevor wir auch schon zum Tunneleingang kommen. Beim Geocache ist eine Karte des Tunnelsystems dabei, drinnen haben wir logischerweise keinen GPS Empfang. Die Amosphäre ist absolut gruselig, wir denken wie befinden uns in einem postapokalyptischen Film und jeden Moment springt uns ein Zombie an. Wir finden die gezeigte Stelle, aber vom Schatz ist leider keine Spur. Ein wenig erkunden wir noch die Systeme, aber als wir auf eine große Halle ohne erkennbares Ende stoßen haben wir genug - was ist wenn die hier Atommüll lagern. Den Georgiern traue ich mittlerweile alles zu! Wir sind froh und atmen tief durch, als wir nach ca. 1h Finsternis wieder im Freien angekommen sind.
Nach 2h kommen wir in Mestia an und essen im Vichnashi Gasthaus, einem kleinen Familienbetrieb ein richtig leckeres und sehr günstiges Abendessen, bevor es in unsere nächste Unterkunft geht. Am Foto oben sieht man alles leckere georgische Spezialitäten: Links Khachapuri, Mitte Salat, rechts Elarji (Pürree mit Käse), unten: Shkmeruli (Huhn in Knoblauchsauce)
