Monteverde
Heute beginnt ein neues Abenteuer, denn wir verlassen die Region um den Vulkan Arenal und La Fortuna. Wir hatten hier eine sehr erlebnisreiche Zeit und sind in einem sehr


Veröffentlicht: 25.03.2026
Unsere Reise geht weiter und wir verlassen Monteverde. Für die Fahrt benötigen wir über drei Stunden. Alle wären gerne noch einen Tag länger im Hotel Montaña geblieben. Auch hier schmeckt das Frühstück sehr lecker, vor allem der Kaffee. Kurz vor Abfahrt werden alle Trinkflaschen noch einmal mit Wasser aufgefüllt. In den meisten Unterkünften kann man das Wasser aus dem Leitungshähnen trinken, allerdings ist es meistens gechlort, oder man schmeckt die Mineralien, besonders in den Regionen, wo Vulkane sind, sehr heraus. Im Bus bleibt wieder Zeit, um Schlaf nachzuholen, Musik zu hören, zu lesen oder zu snacken. Wir machen eine kurze Toilettenpause auf einer Art Rastplatz. Wir befinden uns auf der Verbindungsstraße Costa Ricas zu Panama bzw. Nicaragua. Pause machen auf andere Art, denn wir entdecken hier wunderschöne Aras, die in einem Wasserapfelbaum sitzen. Sie lassen sich gut beobachten und fliegen durch die Bäume umher.
Unser nächster Stopp findet dann in Liberia statt. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes und ist die Hauptstadt der Provinz Guanacaste. Wir machen hier Halt in einem Supermarkt und natürlich werden wieder einheimische Snacks gekauft, untereinander geteilt, sowie und auch kühle Getränke. Weiter geht die Fahrt. Die Landschaft hat sich stark verändert. Es ist nun deutlich trockener und nochmal viel heißer geworden. Alles wirkt „wüstenartig“. Der Himmel zeigt sich strahlendblau.
Als wir dann in unserem neuen Hotel Hacienda Guachipelín ankommen, kommen wir alle aus dem Staunen nicht mehr heraus. Es ist eine richtig schöne, eher gehobene, sehr gepflegte und bepflanzte Anlage. Da wir heute ziemlich viel vorhaben, erhalten wir vorerst an der Rezeption unser Armband, welches uns Zugang zu verschiedenen Aktivitäten ermöglicht. Es gibt auch ein kleines Willkommensgetränk. Die Hotelanlage verfügt auch über einen eigenen Pool, eine Bar, verschiedene Restaurants und viele Grünflächen.
Zunächst besuchen wir den Rio Negro Wasserfall. Diesen erreichen wir über einen kurzen Wanderweg und eine Hängebrücke in Form einer Treppe, die immer nur zwei Personen gleichzeitig betreten dürfen. Der Wasserfall ist wirklich schön. Problem hier ist allerdings, dass die Sehenswürdigkeiten sehr überlaufen sind. Es ist hier sehr touristisch, was leider einen „Beigeschmack“ hat. Hier vor Ort befinden sich sehr viele AmerikanerInnen. Allerdings ist die Stimmung dadurch auch lebhafter. Man kann sich aber weniger gut auf die Natur einlassen. Am Wasserfall angekommen, trauen sich vier Mädels der Gruppe und auch Jefrey, dort schwimmen zu gehen. Das Wasser ist kristallklar und türkis-blau. Es ist sehr erfrischend. Da die Außentemperatur hoch ist, trocknen unsere Badesachen schnell. Direkt wieder Sonnenschutz auftragen. Die Sonnenstrahlung ist hier extrem hoch.
Als nächstes sehen wir uns die Hot Springs an, die es hier auch gibt. Wir befinden uns in unmittelbarer Nähe zum Vulkan Rincón de la Vieja. Dieser ist aktiv und hat eine Höhe von über 1900 Metern. Wir sind weiterhin in der Provinz Guanacaste. Die Rio Negro Hot Springs bieten natürliche, vulkanisch beheizte Thermalbecken (35-45 Grad) direkt am Flussufer, umgeben von dichtem Trockenwald. Es gibt an die zehn verschiedenen Becken, über die man u.a. über Hängebrücken gelangt. Es ist ziemlich ungewöhnlich in den heißen Becken zu sitzen. Der Kreislauf wird hier ganz schön gefordert. Sobald man das Wasser verlässt, fühlt sich die hohe Außentemperatur aber nicht mehr so extrem an. Leider auch hier die Attraktion sehr überlaufen. Und sicherlich am Abend, oder bei Sonnenuntergang noch schöner anzusehen. Positiv hervorzuheben ist, dass die Pools sehr gepflegt sind uns es hier auch eine Badeaufsicht gibt. Es gibt Sanitäranlagen und auch Umkleidekabinen.
Das Highlight des heutigen Tages ist das River Tubing, ein actionreiches Abenteuer auf dem Río Colorado. Die Tour dauert mit Anfahrt und Vorbereitung ungefähr 2,5 Stunden. Zunächst erhalten wir wieder einmal das benötigte Equipment und wichtige Instruktionen. Auf unserem großen Reifen gleiten wir nun durch verschiedene Stromschnellen hindurch. Da es aktuell sehr heiß ist, hat der Fluss weniger Wasser, im Vergleich zur Regenzeit. Ehrlich gesagt, ein Glück, denn insgesamt ist es so schon ein großes Abenteuer und viel Adrenalin wird freigesetzt. Und so einige Male wäre ich beinahe aus dem Tube gefallen. Die Strecke ist durch viele Guides abgesichert. Wir sind eine Truppe von 36 Personen. Zwischendurch gibt es auch sehr ruhige Abschnitte. Wir haben alle viel Spaß.
Endlich dürfen wir unsere schönen und großen Zimmer beziehen, die sehr komfortabel sind. Wir machen uns frisch und treffen uns gegen halb sechs in der Bar, da hier noch Happy Hour ist. Die Cocktails schmecken unfassbar gut. Daran schließt sich unser gemeinsames Abendessen an. Wir fallen alle erschöpft, aber sehr zufrieden in unsere Betten. Morgen werden wir uns den zugehörigen Nationalpark ansehen.
