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Die Wanderlust über Stock & Stein, gefühlten Dschungel, Vulkanen & Badewannen-Seen

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Voller Tatendrang und Lust unsere Wanderschuhe auszupacken starteten wir am Montag zum Tarawera Trail der 15km lang ist und erst 2014 eröffnet wurde. Nur durch einen kleinen Absatz im Reiseführer sind wir darauf aufmerksam geworden. Die Wassertaxi Buchung für den Rückweg hat uns nicht abgehalten. Hoch und Runter ging der Weg durch Wald und am See entlang mit immer wieder wunderbaren Ausblicken auf den See und die Umgebung. Das Wetter war etwas bewölkt was perfekt für die Wanderung war weil es doch über 20 Grad hatte und sich die wie bei uns 25 grad anfühlen. Die Umgebung hat uns immer wieder zum stehen und fotografieren gebracht weil hier so viele riesige Farnbäume die total tropisch aussehen waren. 10 Meter weiter sah es manchmal wieder komplett anders aus und man befindet sich im Nadelholz.

Am Ende hat uns dann ein Hot water Beach erwartet von dem wir nicht allzu viel Erwartungen hatten. Aber letztendlich hat uns das richtig beeindruckt - ein Campingplatz der nur über den Trail oder Wassertaxi erreichbar ist mit Wasseraktivitäten, schwarzen Schwänen (okay wir wissen nicht ob es Schwäne sind, das müssen wir noch in Erfahrung bringen) und eine heisse Quelle im See. Ein Traum für mich! Plantschen im See der total warm ist wie eine Badewanne! mega! Und so entspannend nach dem Weg 😉 ich wollte gar nicht mehr rausgehen.

1 Stunde hatten wir also Zeit bis das wassertaxi kam und haben uns schrumpelig geplantscht und die Aussicht genossen. Mit uns Zwei Mädels denen der ganze Weg nochmal zurück bevor stand weil sie sich das Geld für das Taxi sparen wollten. Backpacker Life also.

Mit dem Wassertaxi ging es dann mit 3 anderen zurück Richtung Anfangsstartpunkt. Weil wir noch andere Wanderer von einem anderen Punkt abgeholt haben, gab es eine Seerundfahrt mit dem Wassertaxi. ☺️

Nach der Wanderung ging es im direkten Weg zu den Huka Falls die zu den meistfotografiertesten Attraktionen hier gelten. Und was soll man sagen, die Wassermassen sind schon echt beeindruckend und von jeder Sicht ein Foto wert. Es gäbe sogar eine Jetboat Fahrt bis in die Gischt von dem Wasserfall. Aber so richtig überzeugt war Thomas noch nicht 🤪 den Flyer haben wir auf jeden Fall noch!

Der Campingplatz in der Nähe war okay würden wir sagen... in der Nähe von dem Waikato River und mit sehr viel platz, was aber auch bedeutet mit vielen Mitcampern 😉 egal... wir haben schließlich uns spontan am Platz dann dazu entschieden das Tongariron Crossing einen Tag früher zu machen weil das Wetter am Dienstag einfach bessern sein sollte und ich darauf spekuliert hab das wir so auch den Mt. Taranaki aus der Ferne sehen können. Also sollte es um 6 Uhr schon am Campingplatz losgehen zum Endpunkt der Wanderung.

Früh raus und lediglich Zähne geputzt sind wir zum Startpunkt einmal ans andere Ende vom Lake Taupo in den Tongarironationalpark gefahren. Dort angekommen haben wir schnell gefrühstückt und uns wanderfertig gemacht um uns dann mit einem Shuttle zum Startpunkt fahren zu lassen. Die Fahrt dahin war recht abenteuerlich (so schnell würde Jason da nicht lang brettern) und schon da hab ich gesehen das wir heute wirklich Glück haben und bis zum Mt. Taranaki zu sehen!

19km standen uns bevor über Stock und Stein in der prallen Sonne 😁 aber bei der Höhe waren das auch nur 10 Grad, was bei dem Weg recht angenehm war. Die ersten Kilometer waren recht easy und angenehm mit Blick auf den Vulkan vor uns. Über die Devil‘s staircase (Treppen des Teufels oder so) ging es hoch an den Kraterrand des Mt. Tongariro. Oben angekommen war das schon echt beeindruckend. Erst 2012 ist der rote Krater ausgebrochen, seit dem gilt er wieder offiziell aktiv. Somit gabs ganz viele hübsche Fotos von dem Krater, den Weitblicken und den Kraterseen und der Weg hat sich definitiv gelohnt. Der Weg runter vom Krater war auch echt lustig (nur Schotter 😂 alle mit Sneakers sind am arsch runtergerutscht...) und unsere Meinung von „kann jeder machen“ hat sich zu „okay, vielleicht Ältere die nicht so trittsicher sind nicht mehr“. Danach ging’s durch den riesigen Krater runter Richtung Ende was sich ziemlich lang gezogen gezogen hat und ziemlich auf die Fußballen ging und hat unsere Nerven getestet 😂 landschaftlich sich’s nochmal komplett geändert und wir konnten erst den Weitblick bis nach Taupo über den See genießen und landeten am Ende noch in einem Buschwald. Eine Tour! Glücklich am Auto angekommen war der Plan dann erst Wasser auffüllen damit wir wieder duschen & kochen können, einkaufen und zum Campingplatz um den Rest-Abend zu genießen.

Und das war wirklich zum genießen. Grad noch ganz am Ende vom Platz hinter einem riesigen Britz Camper (die sind wirklich riesig) haben wir einen tollen Platz mit direkten Seezugang und perfekten Blick auf den Sonnenuntergang bekommen. Ein kurzer Ratsch mit den Pärchen neben uns und schon ging es noch in den See zum plantschen. Das Pärchen ist schon das Dritte mal in Neuseeland und planen alle 2 Jahre hierher zu kommen und mit den Erzählungen von der Südinsel sind wir noch gespannter auf die weiteren Wochen.  Den Abend haben wir dann relaxed bei Wein verbracht und den Sonnenuntergang angeschaut. Der Blick war so gut das wir auch die Fenster in der Nacht offen gelassen haben um den See immer zu sehen.

Heute (Mittwoch) haben wir dann langsam angehen lassen mit Kaffee im Taupo und Den Ort bisschen erkundet. Taupo ist ein schöner Ferienort der mit dem größten See Neuseelands ganz viel (aber eher für Familien) zu bieten hat. Der Plan für die Weiterfahrt war zuerst nach Napier um dort die Tölpelwanderung zum Cape Kidnapper zu machen und uns danach in Richtung Wellington zu orientieren. Bei der Tölpelwanderung geht man 8km entlang dem Strand bis ans Cap wo dann tausende Tölpel brüten sollen. Gehen kann man es nur wenn Ebbe ist was man genau nachsehen muss.

Auf dem Weg nach Napier haben wir uns doch spontan entschieden unsere Fähre auf Freitag Nacht umzubuchen um schon 2 Tage früher auf der Südinsel zu sein. Schon öfters haben wir jetzt einfach gehört das die Wege dort noch länger sind und wir haben jetzt auch richtig Lust aufs weitere wandern bekommen 😉.

Also haben wir gerade nur einen kurzen Stopp in Napier gemacht um Kaffeereserven aufzufüllen, nochmal bisschen die Beine zu vertreten und die Stadt kurz anzuschauen. Die Stadt an sich ist recht klein an der Küste gelegen aber sieht wirklich süß aus. 1931 ist die Stadt durch ein Erdbeben zerstört worden und wurde dann im Art deco Stil wieder aufgebaut - und das sieht man!

Gerade als wir uns Richtung Jason aufgemacht haben ist das Wetter auch schlechter geworden (also auch nix für die Wanderung) und wir starteten Richtung Wellington... ca. 325km stehen uns bevor bis wir bei der Hauptstadt angelangt sind die wir morgen bevor unsere Fähre startet anschauen wollen.

Der Weg führt uns an ganz vielen Schafen, Vögel & Kühen vorbei und immer wieder ändert sich die Vegetation was den Weg auch schön und abwechslungsreich macht.

Naja - sag ich jetzt.. 190km stehen uns noch bevor! Die Fotos sind IPhone Fotos weil die Kamera hinten im Auto liegt 😀

Übrigens - ganz viele Leute sind begeistert von Jason. Es gab schon einige die uns angesprochen haben, reinsehen wollten und auch eine Dame aus Neuseeland die Fotos gemacht hat um für ihren nächsten Urlaub zu planen 😝 klein aber fein und praktisch mit der Dusche... unser Jason. Hoffentlich hält er bis zum Ende durch! 1500km hat er mit uns nach der Nordinsel schon auf dem Buckel.

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