Ausflug zum Gletscher
Was sollen wir schreiben? Die Bilder sprechen für sich. Morgens um 8 ging es mit dem Schiff auf ein Fahrt zum Balmaceda und Serrano Gletscher. Eine kleine Wanderung zu...

Veröffentlicht: 10.03.2024


































Nun sind wir zum dritten Mal im Torres del Paine angekommen 😀 für uns einem der schönsten Fleckchen Erde.
Ausgangspunkt für den Besuch ist der Ort Puerto Natales. Auch hier hat sich seit 2018 einiges verändert. Immer mehr Touristen strömen in den Park und somit auch in den Ort. Im Grunde besteht er aus Hostels für Rucksacktouristen, Ferienhäuschen, aber auch 5-Sterne-Hotels. Gefühlt 99% der Leute verdient Geld mit Touristen - Cafés, Restaurants, Ausflugsagenturen, Geschäfte mit Wanderausrüstung. Was das Herz begehrt, in jeder Preislage.
Der Park ist vom Ort aus erst nach 2 Stunden Fahrt auf löchrigen Straßen zu erreichen. Spaß macht das nicht, aber man wird ja reichlich belohnt 😀 leider was das Wetter sehr durchwachsen, aber was soll’s, der Park ist immer schön. Die Fotos wären mit Sonne natürlich schöner, aber so war es nun einmal.
Die Torres del Paines drei aufragende Granitberge, die relativ am Anfang des Parks liegen. Sie waren noch in Nebel gehüllt, wir konnten kein Foto machen, auf dem man irgendwas gesehen hätte außer Nebel.
Nach den üblichen Fotostops machten wir noch eine Wanderung zu einem etwas abseits gelegenen Aussichtspunkt auf das Bergmassiv mit den Hörnchen (Cuerno Principal und Cuerno Norte). Das ist definitiv Sandras Lieblingsbergformation. Und nach sehr viel Geduld und Wechsel von Regen, Nebel und Wolken zeigten sie sich uns noch 🍀 einfach wunderbar ☺️ und wir waren gerade rechtzeitig zurück, bevor der heftige Wind einsetzte. Der ist so stark, dass man den Weg nicht mehr laufen kann.
Am Ende des Parks liegt der Lago Grey mit einem Gletscher, der bis an den See heranragt. Man kann eine Bootsfahrt dorthin machen, aber bei dem Wetter macht das keinen Sinn. Vor der Lago Gray Lodge lag ein großer Eisberg, der vom Gletscher aus an das Ufer getrieben war. Der schwarze Punkt vor dem Berg sind Menschen. Da kann man die Größe erahnen.
Abends belohnten wir uns mit einen Ausflug in die Last Hope Bar. Zwei Australier waren vor Jahren hier hängen geblieben und machten Gin. Die Bar ist super, auch wenn man früh da sein muss, denn später gilt es Schlange stehen. Der Laden ist immer noch klein, aber die Jungs wollen den Druck nicht, jeden Abend 15o Plätze belegen zu müssen. Die Cocktails sind klasse, Sandra probierte sich durch die Karte. Auch beim Essen mit Lamm- und Guanakoschinken. Jutta trank zwei sehr leckere alkoholfreie Cocktails. In Chile gilt am Steuer 0,0!
Morgen gehts ab aufs Schiff, die Route seht ihr auf dem letzten Bild. Dort werden wir 4 Tage kein Telefon und kein Internet haben. Weiter gehts also mit dem Blog erst nach ein paar Tagen Pause.
https://de.wikipedia.org/wiki/Nationalpark_Torres_del_Paine