Chile 2024
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Wir fahrn fahrn fahrn .. leider nicht auf der Autobahn

Veröffentlicht: 05.03.2024

Ein letztes wunderbares Abendessen in der Terra Luna Lodge mit Blick auf den See. Dann hieß es Abschied nehmen und der See zeigte sich noch einmal von seiner besten Seite. Blauer Himmel, strahlende Farben auf dem See und ein Regenbogen auf dem Berg im Hintergrund 🌈 ☀️💦
Nun hieß es fahren, fahren, fahren. Wir hatten keine Übernachtung gebucht und wollten so weit wie möglich kommen. Im Ergebnis waren wir 10 Stunden unterwegs und haben 510 Kilometer hinter uns gebracht. Die letzten Kilometer hatten wir ein klares Ziel vor Augen: Puyuhuapi. In der Hosteria Alemana, die hoffentlich noch ein freies Zimmer für uns hatte. Einer hatte storniert, wir konnten ein Zimmer bekommen! Pure Freude, denn es ist einfach schön dort. Die nette Gastgeberin, mit der wir deutsch sprechen können und die sauberen Zimmer. Das schöne Frühstück und im Ort gibt es wirklich gute Restaurants. Und davon gleich drei.
Das ist etwas Besonderes, wie wir inzwischen wissen. In vielen Orten gibt es gar nichts. Die Restaurants sind in der Pandemie pleite gegangen. Oder sie haben nach einem System geöffnet, welches wir noch nicht durchschaut haben. An der Tür hängt ein Schild „geöffnet“, die Tür ist verschlossen. Daher essen wir in der Lodge, wenn es ein Angebot gibt. Sonst wird es schwierig und auf die Sucherei haben wir keine Lust. Zumal das Essen in den Lodges bisher hervorragend war!
Weiter ging es am nächsten Morgen, doch da mussten wir nur noch 165 Kilometer fahren, das sind hier 3 Stunden. Ziel war die Peuma Lodge in Futaleufu. Die Lodge ist noch 25 Kilometer von dem Ort entfernt, aber hier wird verwaltungsmäßig vieles über weite Strecken zusammengefasst. Der Ort und die Gegend sind bekannt für Wildwasser Rafting Touren im Kanu und Boot. Der Fluss ist jetzt im Spätsommer nicht mehr so wild, aber es gibt hier noch genügend Touristen. Für uns ist das nichts. Wir genießen die wunderbare Lodge, die tolle Hütte, den Hot Tub und die Aussicht von der Terrasse.
Morgen geht es um 6 Uhr raus aus den Federn und dann zur Fähre. Laut des Routenplaners von Sandra brauchen wir für die 188 Kilometer 5,5 Stunden. Die Mitarbeiter hier meinen, es seien nur 3,5 Stunden und wir könnten noch schön frühstücken. Uns ist das zu heiss, wir sind zu deutsch. Wenn wir die Fähre verpassen, hängen wir fest. Denn am nächsten Tag geht der Flug in den Süden. Unsere gebuchte Fähre ist zudem subventioniert. Das macht der Staat, und die Gebiete im Süden anzubinden. Die nicht subventionierte Fähre kostet dann 4x so viel. Und man kann alles nur mit einer chilenischen Kreditkarte reservieren, daher braucht man dazu eine Agentur. Alles sehr kompliziert- also lieber früh genug losfahren 🚙⛴️
Wir sind jetzt um 21 Uhr glücklich im Hotel in Puerto Montt angekommen und habe Internet. Daher hört ihr von uns 😀 während wir ein sehr leckeres Austral Calafate Ale trinken 🍺
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Antworten (5)

Gritvor mehr als 2 Jahren
Wieso leider nicht auf der Autobahn - da würde manch einer der in Deutschland Zurückgebliebenen sicher gern tauschen!

Gritvor mehr als 2 Jahren
Ok - bei den Schlaglöchern auf den Bildern dann vielleicht doch nicht :-)

vor mehr als 2 Jahren
🥰🥰🥰

Heikevor mehr als 2 Jahren
...wobei die Schlaglöcher hier auch manchmal nicht besser sind 🥴😂

Judithvor mehr als 2 Jahren
Wow, was für tolle Fotos. Scheint ein traumhafter Urlaub zu sein. Die Fotos erinnern mich teils an Island. Eure tollen Urlaubsberichte lese ich mir nochmal in Ruhe durch. Ich hoffe, ich komme dann noch mal auf eure Seite. Euch noch weiter ganz tolle Erlebnisse und Eindrücke 😊