Sightseeing in der Hauptstadt
Bevor ich am kommenden Wochenende das erste Mal außerhalb der Stadt unterwegs bin, möchte ich die Gelegenheit nutzen euch von meinen letzten Wochen zu berichten.... Zum...

Veröffentlicht: 13.11.2018






















Mein erster Ausflug außerhalb von CDMX ging in's wunderschöne San Miguel de Allende, ein Pueblo Mágico und seit einiger Zeit auch Weltkulturerbe. Die Stadt selber ist mit knapp 80.000 Einwohnern für mexikanische Verhältnisse schon fast winzig, hat aber dennoch einiges zu bieten. Dies liegt insbesodnere daran, dass sich in den letzten Jahrzehnten über 10.000 Gringos hier niedergelassen haben und ihren Ruhestandt genießen. Bekannt wurde die Stadt bzw. Region vor allem durch die Förderung und Verarbeitung von Edelmetallen, weshalb auch heute noch zahlreiche Künstler hier zu Hause sind. Außerdem hat sich die mexikanische Unabhängigkeitsbewegung in dieser Gegend formiert.
Nachdem wir dem Verkehr der Hauptstadt entflohen sind, war die Fahrt sehr angenehm und wir haben kurz vor Querétaro einen Zwischenstopp eingelegt um die berühmten Lammtacos (barbacoa) zu essen (es hat sich gelohnt!). Nach der Stärkung ging es dann die verbleibenden 1,5h flott voran und wir sind noch bei Tageslicht in unserem wunscherschönen Airbnb angekommen.
Da am Freitag Dia de Muertos (dazu gibt es einen extra Eintrag) war, sind wir abends dann noch in der Stadt unterwegs gewesen und haben dem bunten Treiben überall in der Stadt beigewohnt. Die komplette Stadt war geschmückt, die Menschen waren fast alle verkleidet und geschminkt, es gab überall kleinere und größere Altäre, die Mariachis sind durch die Straßen gezogen und überall waren Catrinas (so nennt man die typischen weiblichen Totenkopffiguren).
Anschließend haben wir dann gemütlich auf unserem Balkon mit einigen flaschen Wein ausklingen lassen und den Blick genossen.
Samstag wurde dann die Stadt ausgiebig erkundigt. Leider hatten ein wenig Pech mit dem Wetter und ab dem Mittagessen hat es das restliche Wochenende eigentlich nur noch geregnet. Trotzdem habe ich einige Fotos machen können.
Bevor am Sonntag dann wieder richtig CDMX aufgebrochen sind, haben wir uns noch eine alte Textilfabrik angesehen in der heute ca. 30 Kunstgalerien und Ateliers untergebracht sind. Leider war das Fotografieren nur im Eingangsbereich erlaubt.
Anschließend hieß es dann ab nach Hause. Leider hatten an dem Tag scheinbar noch andere Leute die gleiche Idee und so haben wir für die knapp 300 km über 7 Stunden gebraucht... Aber mittlerweile hab ich mich fast an den Verkehr hier gewöhnt, was natürlich deutlich leichter fällt, wenn man nicht selber fahren muss.
In meinen nächsten Einträgen möchte ich euch ein wenig über mexikanische Traditionen aber auch Probleme hier erzählen. Wenn ihr dazu konkrete Fragen habt, meldet euch doch einfach bei mir und ich gehe das nächste Mal darauf ein.