Veröffentlicht: 11.05.2025




























Aufgewacht bin ich in einer traumhaften Umgebung, rings um mich Bäume, berge, nur natur, unten der Fluss. Allmählich kam dann auch die sonne raus, was nach dem ganzen Regen einfach ein Segen war, also konnte ich kochen, klassisch gabs dann käsemakaroni zum Frühstück. Konnte mein zeug trocknen und in der sonne lesen. Bin dann mittags ca losgefahren nach Te anau, hab mir n kaffe im supermarkt geholt und bin bisschen durchgebummelt und am wasser entlang. Dort war eh das Real Nz haus, wo ich nochmal mein ticket gezeigt hab für die glowworm caves und meine karte fürs boot bekommen habe. Los gings um 2 pm mit dem eigentlich komfortablen boot, außer man geht nach ganz oben ins freie in den eisigen Wind. Ja 3 mal dürft ihr raten, wer die ganzen 30 minuten da oben stand? Richtig ich. Aber es war so schön auch wieder, das gehört auch zum National park noch und im see gabs dann ganz viele inseln, das war toll zu sehen. Kamen dann gefühlt im nirgendwo an und bekamen dann nen guide in 12-er gruppen. Touristische sache muss ich sagen. Haben viele intressante news bekommen zu den Glühwürmchen, ich wusst ehrlich gesagt nicht viel über die, außer das sie leuchten. Zuerst werden die eier gelegt so ca 3 wochen, daraus entsteht dann der glowworm für das längste stadium, ca 9 monate. In dieser zeit bauen sie nester und das einzige ziel: essen, essen, essen. Diese nester haben sogenannte fishing lines mit denen sie die beute fangen, angelockt durch ihr leuchten. Dann sind sie für 2 wochen eine pupa, ich kenne das wie von den schmetterlingen also kokoon( oder wie man das schreibt) . Hier schlüpft dann aber quasi eine fliege, moskitoähnlich, die aber nur ein paar tage überlebt, einzige aufgabe: fortpflanzung. Sie haben keinen mund deswegen verhungern sie nach den paar tagen. Etwas traurig wenn ihr mich fragt. Sind dann durch die felsformationen und kalksteine durch und am ende gabs ne kleine bootfahrt im stockdunkeln und über einem die glühwürmchen wie ein sternenhimmel. !!das bild von den glowworms ist nicht von mir, sondern aus dem internet, man durfte und konnte innen keine bilder machen, dafür bräuchte man vermutlich eine super gute kamera um das zu erfassen, mit dem handy wird das nichts. Aber war toll zu sehen. Dann ging es zum lake manapouri zur fraser beach, traumhaft dort. Bin dann zum startpunkt des kepler track gefahren, zur angstüberwindung hab ich die dortige hängebrücke überwunden. Danach ging es für mich richtung clifden in das camp für heute abend. Auf dem weg hatte ich noch nen sagenhaften sonnenuntergang.
