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Bom caminho... oder so

Veröffentlicht: 25.01.2017

Ca. 23 km standen auf der Tagesordnung. Ein schönes Stück Spaziergang in voller quasi "Mount-Everest-Basislager"- Montur. 

Nach einem sehr ausgiebigen Frühstück ("heute dürfen wir nochmal ,laufen wir ja eh alles wieder ab"), schlenderten wir los. 

Die vorgegebene Richtung war Lavra, eine Region hinter Porto. Der Witz dabei war, dass wir den Weg zurück gelaufen sind, welchen wir vorher vom Flughafen zum Hotel gefahren waren. Aber es hilft nischt ;Irgendwo muss man ja anfangen.

Unterwegs fanden wir einen Fischmarkt , welcher für diese Gegend wohl exemplarisch ist. 

Nun denn immer an den tosenden Wellen des Atlantik vorbei auf einem super ausgebauten Holzweg Richtung Norden .

Man fühlt sich schon wie ein kleiner Entdecker, wenn man merkt, dass man zu der Pilger-Community gehört. Da wird man unterwegs von alteingesessenen Portugiesen freundlich angelächelt und es wird uns Bom caminho gewünscht . 

Oder dies ruft dir von hinten jemand über die Schulter , der sich dann selbst als erfahrener Pilger rausstellt. Man quatscht kurz , tauscht sich aus und dann geht jeder seiner Wege . 

Während man zur linken den blauen Atlantik mit dazugehörigen Strandbewohnern sieht ( unwirklich groß wirkende ,fette Möwen , streunende Hunde, massenweise Miesmuscheln,  oder auch Enten und Gänse ) , befindet sich ein Großteil des Weges zur rechten ein Industriegebiet . Stört aber nicht weiter. 

Auch wenn die Füße nach 20 km doch allmählich qualmen, hieß es : immer weiter machen... um am Ende auf dem Campingplatz "Orbitur angeiras" anzukommen. Hier sitzen wir nun in einem kleinen Bungalow . Nicht luxuriös , aber zweckdienlich. Wir sind ja nun einmal Pilger ...

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