Expo 2025 Osaka
Heute geht’s zur Expo - mir tun jetzt schon die Füße weh, wenn ich nur dran denke. Aber nach 25 Jahren, also einem 1/4 Jahrhundert, müssen wir da hin, wenn wir schon mal in der...


Veröffentlicht: 31.07.2025

























Nach einem ausgiebigen Frühstück (bei uns würde man dazu schon eher Brunch sagen)
starten wir Richtung Osaka Castle. Heute ist es wieder wie in einer Sauna. 35 Grad morgens um 10:30 Uhr. Wir beneiden euch um die 20 Grad zu Hause - um den Regen allerdings nicht.
Fakten:
Osaka Castle ist eher eine Burg als ein Schloss, aber eines der bedeutendsten
historischen Wahrzeichen Japans. Sie symbolisiert die Macht, den Reichtum und die japanische Architektur. Im Jahr 1583 ließ Toyotomi Hideyoshi, einer der mächtigsten Kriegsherren Japans, die Burg errichten.
Ziel war es, ein Machtzentrum zu schaffen, dass die Vereinigung Japans unter seiner Führung symbolisieren sollte. Die Burg wurde auf einem hohen Hügel gebaut, um eine strategische Verteidigungsposition zu sichern, und war mit massiven Mauern, Türmen und einem Wassergraben ausgestattet.
Der Hauptturm, auch Tenshu genannt, ist ein Meisterwerk der japanischen Baukunst. Er besitzt fünf von außen sichtbare Stockwerke und drei unsichtbare ohne Fenster
und ist mit goldenen Verzierungen geschmückt, die im Sonnenlicht glänzen. Die Burg wurde nach ihrer Erbauung mehrfach zerstört und wieder aufgebaut, zuletzt nach dem 2. Weltkrieg. Heute ist im inneren ein Museum.
Ein Museum hatten wir auf unserer Liste noch nicht, also rein da. Zwar gibt es seit 1997 einen Fahrstuhl, aber die Schlange war so lang, da haben wir lieber unsere Po-Muskulatur und den Kreislauf trainiert. 224 Stufen bis in das oberste Stockwerk. Von hier hat man eine tolle Aussicht auf Osaka. Gepaart mit etwas Wind, da konnte man es aushalten. Das Museum an sich, fand ich, hat sich nicht gelohnt. Wir hatten gedacht vielleicht etwas mehr über die Samurais zu sehen, mit prunkvollen Rüstungen und Schwertern. Aber da war fast nichts.
Ein paar Bilder von den ehemaligen Kriegsherren in chronologischer Reihenfolge und eine Rüstung, die man nicht fotografieren durfte.
Nach 224 Stufen runter und einem Eis haben wir beschlossen, den mittlerweile 37 Grad in unserem klimatisierten Zimmer die Stirn zu bieten. Gegen Abend wird es erträglicher und der Hunger stellt sich ein. Außerdem haben wir noch 2 Punkte auf unserer Agenda. Shoppen in der überdachten Einkaufsstraße Shinsaibashi-suji
und Dotonbori – der Times Square von Osaka.
Fakten:
Dotonbori ist der Hotspot von Osaka für alle auf Japanreise und besonders die Nachtschwärmer. Die Straßen des Viertels sind voller hoch aufragender Neonreklamen, Clubs, Bars und Japan Restaurants, in denen lokale Spezialitäten angeboten werden. In Dotonbori erlebt man während der Japanreise ein Paradies zum Shoppen und an kulinarischen Genüssen. Ein besonderes Erlebnis ist das Eintauchen in das Nachtleben von Osaka.
Also rein ins Vergnügen.
PS: Wir sind heute mit Burg insgesamt 438 Stufen rauf und wieder runter gelaufen. 🧐 Hört sich viel an, ist aber im Vergleich zum Kölner Dom (mit 533 Stufen) wenig.