Andere Länder andere Standards
Eigentlich wollte ich heute ein wenig über die Aborigines schreiben, aber ich bin schon zu müde. Ich werde das die Tage nachholen. Heute war recht anstrengend. Hier ist es heiss...


Veröffentlicht: 03.10.2018
Wie erwartet war die Nacht eine Herausforderung. Es war warm und kalt, das leicht gepolsterte Brett hart und wenn man sich mal ruckartig gedreht hat, dachte man, man wäre auf See, so hat der Camper geschaukelt.
Nein wir haben noch keine Luftmatratzen gekauft, aber bei „K-Mart“ eine Günstige gesehen. Diese Nacht gebe ich dem Auto noch eine Chance mich davon zu überzeugen, das Campingmobile bequem sein können.
Heute mussten wir uns von dem Campingareal Lee Point verabschieden, unser Weg führte uns in den Kakadu-National-Park. Von Darwin bis zum Nationalpark beträgt die Fahrtstrecke 140 km. 140 km gesäumt von unendliche vielen Bäumen und einer endlos scheinende einsamen Straße. Ab und an kam uns mal ein Truck mit 3-4 Anhängern entgegen. Ich glaube 2 Autos haben unser Schiff überholt. 2 Schulbusschilder gab es auf der Strecke, allerdings war weit und breit kein Haus zu sehen..
Nach 2 Stunden Autofahrt begrüßte uns endlich das Schild „ Welcome to the aboriginal land of Kakadu“ , das Land der Ureinwohner und Krokodile.
Heute hatten wir den ersten Kontakt zu den berüchtigten lästigen Fliegen, die einem ständig in Mund, Augen und Ohren fliegen. Bislang haben wir nur davon gelesen, heute sind sie Realität geworden. Lästige kleine Viecher. Noch sind es nicht viele gewesen, aber ab morgen gehört neben der Sonnencreme, dem Mückenspray, dem Sonnenhut, der „Du bist Lauenau“-Fahne, dem Kollegen-Foto auch mein Moskito-Kopfnetz zur Rucksack-Grundausstattung.
Wir haben ja gedacht der erste Campingplatz war schon schlecht, aber endlich angekommen mussten wir feststellen, der war Gold gegen unseren jetzigen. Dafür haben wir hier Kängurus, Gänse und Kakadus gesehen, die direkt vor unserer Haustür herumhoppelten und herumflogen, das entschädigt für vieles.
