Mal was GANZ anderes...
Hey liebe Lesergemeinschaft. 2 Jahre musstet Ihr warten, aber nun ist es soweit: Tina ist wieder in Schreiberlaune! André und ich werden die kommenden 2 Wochen mal einen ganz...

Veröffentlicht: 21.07.2022













Der Wecker hat uns 6:30 nach einer kurzen, schlafarmen Nacht (diese Aufregung...!) aus den Betten befohlen. Noch dies und jenes erledigt, eingepackt und weggeräumt und gegen 8 Uhr haben wir uns von Calvin mit etwas Wehmut verabschiedet und auf die Reise begeben. Die Fahrt verlief erstaunlicherweise komplett staufrei und wie am Schnürchen. Die von André gewünschte Bocki mit Brötchen gab es erfreulicherweise zum Mittag... läppische 4,99€!
Nach fast genau 8 Stunden haben wir das Ziel erreicht und waren von Anfang an aus dem Häuschen! Das Gelände vom Cabinski ist total "niedlich" und voller Liebe angelegt. Schotterwege schlängeln sich um die Häuschen, umsäumt von Wildblumen und Gräsern... alles wirkt etwas enger und dichter als gedacht, aber trotzdem ist jeder für sich. Bewaldete Hänge, ein rauschender Fluss in der Nähe und sonst herrliche Ruhe. Die Kräuterhochbeete haben wir auch schon ausgemacht, müssen definitiv näher betrachtet werden.
Das Cabinski an sich ist eine Augenweide! Obwohl es schon seit ca 1,5 Jahren fast dauerhaft gebucht und bewohnt wurde, wirkt alles so sauber und gepflegt, fast wie neu. Eichenparkett-Boden, unbehandelte Fichtenholz-Verkleidung an den Wänden, Möbel aus Birkenholz - übrigens alles aus österreichischem Holz aus der Nähe von Salzburg gefertigt - Geschirr aus hochwertigem portugiesischen Steingut, Tischplatte aus Wildeiche, Filzunterlagen aus der Wolle vom Montafoner Steinschaf...so überdreht das klingen mag, aber das steht eben für das Konzept Nachhaltigkeit, minimaler ökologischer Fußabdruck und möglichst viel Regionalität.
Trotzdem darf der Luxus nicht unerwähnt bleiben wie die Regenwalddusche im Bad, aus der fast kalkfreies Bergwasser läuft. Elektrisch bedienbare Rollos an der Verandatür und dem Dachfenster (welches auch automatisch bei Regen schließt). Sonox-Boxen, über die man im Bad oder dem Wohnraum mit spotify verbunden Musik hören kann. Und überall gibt es neben herkömmlichen Steckdosen auch USB-Dosen. Selbst die kleine Tischlampe auf dem Esstisch ist mobil und kann mit USB geladen werden.
Der Außenbereich ist der absolute Hit... die Bilder sprechen für sich...
Am frühen Abend waren wir noch ein bisschen die Gegend erkunden, wir wohnen quasi direkt an 2 Talstationen für Bergbahnen (Grasjoch und Valisera). Restaurants gibt es auch einige, die urig gemütlich aussehen und wo wir sicher mal einkehren werden. Aber nicht heute, denn auf dem Rückweg haben wir noch Eier und Montafoner Sura Kees (regionale Käsespezialität) fürs Frühstück am Selbstbedienungs-Kühlschrank beim benachbarten Bauern gekauft. Fix noch online Brötchen geordert, zum Abendessen Nudeln gekocht und ganz gemütlich verspeist.
Nun sitzen wir in unserem Outdoor-Paradies, die Grillen zirpen, die Musik läuft im Hintergrund und die Sonne geht langsam unter.
So ist's schön, so kann es bleiben... Montafon, wir sind angekommen!
Bleibt fröhlich
Tina&André