Kings Canyon bis Uluru
Nachdem wir gestern den Kings Canyon (der größte Canyon Australiens) von „oben“ erkundet haben, sind wir heute am Canyonboden entlang geschlendert. Der Weg ist sehr schön und...

Veröffentlicht: 10.05.2025









Puh, was für ein Tag!
Anderthalbstunden vor Sonnenaufgang aufgestanden, um rechtzeitig an der Uluru Sunrise Viewing Area zu sein, Frühstück, Wanderung und Spaziergang durch die Kata Tjutas, mehrere Aussichtspunkte besucht, Sunset an den Kata Tjutas. Der Tag war umwerfend, sowohl von den Eindrücken, als auch physisch. Jetzt sind wir platt. Nur noch Abendessen und dann Heia.
Unser erstes Highlight war heute der Sonnenaufgang am Uluru. Das ist auch was besonderes, vor allem weil der Felsen jetzt viel mehr „Struktur“ zeigt. Aber an das Leuchten wie beim Sonnenuntergang gestern kommt es nicht heran.
Nach dem Frühstück fahren wir weiter zu den ca. 50 km entfernten Kata Tjutas. Kata Tjuta, früher Olgas genannt, heißt in der Sprache der Ureinwohner soviel wie „viele Köpfe“. Genauer gesagt sind es 36 aus der Wüste emporragende Felsenköpfe. Wobei der höchste 546m aus dem roten Sand ragt. Also ca. 200 Meter höher als der Uluru.
Nach einem kurzen Zwischenstopp an der Viewing Area, von welcher man die Felsen alle mal zusammen sehen kann, fahren wir zum „Valley of the Winds“ , um dort zu wandern. Wir laufen dabei zwischen einigen der Köpfe hindurch, bestaunen die steilen Felswände und freuen uns an den tollen Farben von Felsen, Himmel, Gras und Bäumen. Nach der Wanderung wissen wir, wo der Ort seinen Namen her hat, es bläst da immer wieder ganz ordentlich.
Von weitem könnte man meinen, die Felsen seien glatt. In Wirklichkeit sind sie eher grobkörnig, ähnlich wie der Nagelfluh bei uns. Wir sind beide vollends von der Tour begeistert und freuen uns, hier sein zu dürfen.
Nach einer kurzen Pause spazieren wir danach noch in die „Walpa Gorge“, ein besonders tiefer und steilwandiger Einschnitt zwischen zwei Köpfen. Das sonst sehr beliebte Ziel ist während unserer Anwesenheit sehr einsam. Glück gehabt! Wir genießen die Ruhe. Auf dem Rücken liegend schauen wir die Wände empor und halten Ausschau nach Felsenkängurus.
Heute Abend stehen wir wieder auf einem einsamen Platz, nur wenige Kilometer außerhalb des Nationalparks. Und es scheint so als blieben wir heute ganz für uns alleine. Höchstens ein paar Kamele könnten auftauchen, denn der Platz ist übersät von ihren Spuren. Auf einer naheliegenden Düne haben wir nochmals eine wunderbare Sicht auf die Kata Tjutas und genießen von dort den Sonnenuntergang.
