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Siena 2025 - Tag 4

Veröffentlicht: 01.11.2025

Attraktion
Duomo di Siena
Siena, Italy
Attraktion
Porta del Cielo
Siena, Italy
Attraktion
Facciatone
Siena, Italy
Attraktion
Museo dell'Opera del Duomo
Siena, Italy
Essen
Birra Bader
$ · Mittagessen
Essen
L'Orto & un Quarto, Ristorante Naturale
$$$ · Abendessen

Freitag, 12. September 2025 – Tag 4

Auch mit abgedunkelten Fenstern immer wieder wach und nach Entfernung des harten Polsters irgendwann in der Nacht doch halbwegs gut geschlafen. Vielleicht ist der caffè spätabends nach dem Essen Schuld…? Also auf um 8 und in die Stadt Siena.

Frühstücken in der warmen Sonne am Campo und um 11 in den Dom und hinauf zum „Tor zum Himmel“ (Porta del Cielo). Durch enge Gänge und Wendeltreppen und im Dachstuhl unter den schrägen Holzträgern durch hinaus auf den Sims-Gang. Dort sieht man einerseits, dass der Campanile, an der von unten uneinsichtigen Rückseite, nicht mit Marmor verkleidet ist und andererseits, wie die ganzen Statuen alle massiv mit Stahlträgern gestützt sind. Und herrliche Aussichten unter anderem zum Facciatone und Weitblicke ins Land bei strahlend schönem Wetter. Dazu auch immer wieder ein Blick ins Kircheninnere, von oben herab auf das Fußvolk und auf die nun nicht abgedeckten 56 Bildfelder in Graffito-Technik. Von Mitte Oktober bis ungefähr Ende Juni und auch zu Ferragosto ist der Boden zum Schutz der Bilder abgedeckt. Nach dem Abstieg und Rundgang durch den Duomo (siehe Fußvolk) gleich rüber ins Museum und der Aufstieg zum Facciatone.

Noch engere Wendeltreppen und noch besserer Ausblick und Überblick auf Siena. Viel Kunst und Geschichte und Originalteile aus dem Dom sind hier auf mehreren Ebenen zu besichtigen. Dann noch hübsche Souvenirs erstanden und ein schönes Plätzchen zur Stärkung gefunden: Birra Bader. Also ein gutes Bierchen und statt Trippa (Kutteln) ein gschmackiges Lampredotto (Labmagen des Rindes) in einem Brötchen: benissimo! Caffè und gelati und ab nach Hause in den Pool. Sehr erfrischend und besser als sich von den Mücken stechen zu lassen. Was sich leider zu späterer Nachmittagsstunde doch nicht vermeiden lässt.

Der Dom heißt ja eigentlich Cattedrale Metropolitana di Santa Maria Assunta und weil es der Sitz des Bischofs ist, gibt es überall das Zeichen OPA (=Opera della Metropolitana). Der Campanile wurde 1313 hinzugefügt, verkleidet mit schwarz-weißem Marmor, genau genommen mit dunkelgrünem Serpentinit und weißem Marmor. Der Legende nach erinnert dies an das schwarze und weiße Pferd von Senius und Aschius, den beiden Stadtgründern Sienas.

1317 wurde der Dom verlängert bis zum Facciatone und die Erweiterung des Hauptschiffes Richtung Südwesten wurde 1339 geplant. 1348 kam allerdings die Pest dazwischen und raffte mehr als die halbe Bevölkerung dahin und so ist das Querschiff nun das Hauptschiff. Die Apsis wurde 1535-1544 geschaffen, 1798 gab es ein Erdbeben, und er ist noch immer beeindruckend: Duomo di Siena.

19:30 Uhr: L'Orto & un Quarto, Ristorante Naturale in Montalbuccio. Netter Garten, aber zu kalt und auch schon zu dunkel, dafür machen sie hier sehr exquisites und schön zubereitetes Essen. Für mich allerdings viel zu schnell, um 8 sind wir mit dem secondo durch. Mit dolci wird es dann schon noch 9, aber trotzdem fast schon fast food. Eine gehobene Touristenbude, krasser Gegensatz zu gestern in der kleinen Osteria im kleinen italienischen Dorf. Noch ein Blick aufs nächtliche, beleuchtete Siena und ins Bett um 22:30 Uhr.

Auf einen Blick

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Dauer
1 Tag
Wetter
Sommer
KulturellKulinarischEntspannend
  • Duomo di Siena und Porta del Cielo
  • Facciatone und Ausblicke über Siena
  • Birra Bader mit Lampredotto
  • Kaffee und Gelato
  • Abendessen im L'Orto & un Quarto in Montalbuccio
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