Sommer wo bist du?
Heute wäre eigentlich eine sehr schöne Strecke gewesen. Die letzten Bergblicke, wildes Wasser kaum Strasse und viele Tunnel. Wir mussten nicht gleich bei Regen losfahren, sondern...


Veröffentlicht: 04.08.2025
Voll motiviert verlassen wir das Hotel. Der Radweg führt hauptsächlich auf Feldern zwischen den einzelnen Dörfern entlang. Es hat noch einmal geregnet, aber ich glaube das war das letzte Mal ☺️. Robi führt uns souverän durch Udine. Ab hier dürfen wir die Sonne spüren. Eine schöne Stadt mit etlichen imposanten Gebäuden. Die genießen wir im Vorbeifahren, denn wir haben heute eine lange Etappe. Zwischendurch eine kurze Pause in einer kleinen Dorf Osteria. Es ist Sonntag und richtig was los. Man spürt den italienischen Vibe. Ich mag das total. Der Hintern tat schon mächtig weh, aber nützt ja alles nichts, die nächsten 45 km wollen noch gefahren werden.
Und irgendwann , bevor es auf den Damm nach Grado geht, das lang ersehnte Meer. Yippie wir haben es geschafft 🙌. Das Team Boecher hat das Ziel erreicht. Wir fahren noch kurz zum Strand ein Foto nach Robis Geschmack machen. Viele viele Leute, aber zum Glück habe ich mich mental schon darauf eingestellt 😁. Nach dem Duschen, ja kaum fassbar steigen wir nochmals aufs Radl und besuchen Aischa und Family. Das sie hier auf einem Campingplatz sind, purer Zufall , war uns aber Zuhause schon bekannt. Die beiden kleinen wussten nicht, dass wir kommen. Auf einmal standen wir da. Zoe hat sich richtig gefreut. Für Mailo war es irgendwie völlig normal. 😅 Er führte uns erstmal das Auto vor, das er gerade in der Hand hielt.
Es war ein sehr schöner Abend. Sie haben dort einen Stellplatz mit super Lage direkt am Meer. Die Rückfahrt zum Hotel, wieder über den 5 km langen Damm war irre. Im Mondscheinschimmer sah man Vögel in der Lagune stehen, am Horizont Lichter der umliegenden Städte und der Blick nach oben gerichtet, zeigte einen wunderschönen Mond.
Danke für diese erlebnisreiche Tour auch wenn das Wetter nicht ganz so mitgespielt hat. Danke Robi für deine Begleitung und vielen Dank für die Zwischenübernachtungen bei Melanie und Farina.
Und zu guter Letzt vielen Dank an mein Radl, dass mich ohne jegliche Pannen bis an's Ziel gebracht hat.
