Südostküste & zurück Richtung Norden | Woche 18 | 29.01-04.02.24
Am Montag ging’s dann weiter nach Dunedin, auf dem Weg dorthin stoppten wir bei den Boulders, ein Spot am Meer, welcher für seine runden Steine bekannt ist. Neben einer...

Veröffentlicht: 13.02.2024
Montag starteten wir ganz entspannt und machten uns auf den Weg in den Abel Tasman Nationalpark. Die Region vor dem Nationalpark ist geprägt vom Obst und Weinanbau, so fährt man dort durch kilometerlange Plantagen. Über den Takaka Pass, auf welchen man nice Aussichten auf die Küste hat, ging’s zunächst zum Baden zum Riwaka Resurgance, ein Fluss mit Naturpools. Das Wasser war übertrieben kalt, aber bei 26 Grad dann doch bisschen erfrischend.
Zum Campen fuhren wir dann nach Totaranui, einem riesigen Campingplatz direkt am Strand im Nationalpark. Am nächsten Tag war Strandtag angesagt. Nach den letzten 3 Wochen mit maximal 18 Grad waren die Temperaturen endlich mal gut bei 27 Grad. Ich bin ein Stück des Coastal Tracks zum Goat Bay gelaufen und habe dort den Mittag verbracht. Übrigens kann man sich hier sehr sehr gut den Sternenhimmel und die Milchstraße anschauen.
Mittwoch ging’s dann über Takaka, Nelson und Blenheim Richtung Kaikoura. Der Highway verläuft größtenteils an der Küste und bietet krasse Aussichten. In der Nähe von Kaikoura stoppten wir noch an einer Halbinsel, wo eine Seerobben Kolonie lebt.
Am Donnerstag ging’s dann weiter über Christchurch in Richtung Süden. Kurz nach Christchurch übernachteten wir. Am nächsten Tag stand dann eine 3-stündige Fahrt zum Lake Tekapo an. Der See ist für sein himmelblaues Wasser bekannt. Die Farbe kommt durch feine Gletschersedimente, welche von den Gletschern in den Fluss fließen zustande. Der nächste See welchen wir uns anschauten, Lake Pukaki, liegt nur ca. 50km westlich von Lake Tekapo und hat ebenfalls dieselbe Wasserfarbe hat. In der Nähe des Sees übernachteten wir dann. Samstag fuhren wir dann am Lake Pukaki entlang in Richtung Mount Cook. Leider war das Wetter bewölkt und regnerisch. Deshalb haben wir uns wieder zurück auf den Weg nach Twizel gemacht, eine Stadt in der Nähe des Campingplatzes. Glücklicherweise war für den Sonntag Sonne mit klaren Himmel vorhergesagt, sodass wir doch noch unsere Wanderung entlang des Mount Cooks machen konnten. Der Hooker Valley Track, welcher spektakuläre Aussichten bietet endet am Gletschersee des Mount Cooks. Dort angekommen konnte man kleine Eisberge im See anschauen. Leider erinnert der See auch ein bisschen an ein Grab für Eisberge, was der Gletscherschmelze geschuldet ist. Nach dem 1-stündigen Rückweg ging’s dann zurück nach Christchurch. Wir stoppten nochmals am Lake Pukaki, von welchem aus eine nice Aussicht auf den Mount Cook geboten wurde.
