Valencia - letzter Tag
Die letzten Stunden in Valencia

Veröffentlicht: 10.08.2025




















Ausflug nach Amsterdam
Wer hätte gedacht, wie schnell die Zeit vorüberzieht! Es ist schon ein Jahr vergangen, seit wir zu Dritt unterwegs in Spanien waren. Jetzt zog es unseren Enkel mal gen Norden – nach Amsterdam. Die Liebe meines Lebens hat hier studiert und ich vor unendlich langer Zeit hier Badminton gespielt mit der WG aus Bremen.
Der Weg war kürzer als an die Ostsee und es war auch nicht so viel Betrieb auf der Autobahn. Wir kamen nach gut 6 Stunden am Hotel an und nach einer kleinen Verschnaufpause machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Erst mit der kostenlosen Fähre auf die Seite des Hauptbahnhofs und dann einfach durch den nicht so hippen Teil der Altstadt geschlendert – nur so, ohne Ziel.
Es war auch in den Nebengassen ziemlich viel Betrieb. Radfahrende und Fußgänger hatten Zeit zum Bummeln und auch genießen. Viele Straßencafés (so heißen hier die Kneipen) und Koffiehuisjes stellen Stühle auf den sehr schmalen Gehweg, was den Bummel etwas schwieriger gestaltete. Auf die Straße ausweichen, war nicht immer ratsam, da jede Menge Fahrradfahrende unterwegs waren. Aber es entstand nie Hektik und alle waren entspannt. Viele tolle Häuser und Gassen konnten wir erkunden und da zwischendurch eine Brise durch die Gassen strich, wurde es nicht zu warm.
Gegen den Hunger fand des Enkels Handy MAMAS & TAPAS. Die Speisekarte war fast wie in Spanien, lauter leckere Kleinigkeiten und kühle Grtränke.
Auf dem Rückweg noch geschaut, wo das ANNE-FRANK-HAUS zu finden wäre, dann quer durch den Hauptbahnhof zum Fähranleger. Die Fähre war auch zu dieser Zeit, ca. 19 Uhr, wieder sehr voll.
Am Nordufer der Ij wurde noch ein Stopp bei einem Food Truck namens PONT NEUF eingelegt: Wasser und Bitterballen (Kroketten aus Fleisch und Kartoffeln) mit Blick aufs Wasser. War lecker!
Dann nicht die VAN DER PEKSTRAAT sondern am Kanal entlang geschlendert. Am Ufer waren so viele Hausboote vertäut, dass wir wirklich beeindruckt waren. Bambus und Weinreben im Vorgarten vermittelten schon den Eindruck eines Hauses. Es gab sogar zweigeschossige Hausboote mit Carport fürs Lastenrad. Schöner Spaziergang zum Hotel zurück. Dort gab es noch ein Bier von hier, für den jungen Mann ganz ohne Alkohol.
Bis bald.