Ab in den Solling
im Sonnenschein

Veröffentlicht: 07.03.2026



















Stadt und Land
Eine entspannte und ruhige Nacht in der Ferienwohnung lag hinter uns, der erste Kaffee auch, als wir uns auf den Weg nach Uslar machten. Dort in der Bäckerei Beckmann gab es ein leckeres Brötchen zum Espresso und für den morgigen Tag gleich noch die Bestellung für Butterkuchen. Das Rosinen- und ein Dinkelbrot nahm ich gleich mit; wer weiß, ob morgen noch welches vorhanden ist.
Das Zentrum von Uslar war nicht weit entfernt, aber wegen Bauarbeiten gesperrte Straßen machten eine Umfahrung mit dem Auto sinnvoll. Parkplätze gab es genügend. Leider waren sehr viele Geschäfte nicht mehr vorhanden, die ich von vorherigen Besuchen noch kannte. Trauriger Anblick die Haupteinkaufstraße entlang. Weder ein Bäcker noch ein Metzger, keine Buchhandlung, kein Café war noch vorhanden. Es waren durchaus schöne Fachwerkhäuser zu bestaunen, aber auch dort war Leerstand zu sehen.
Wir entdeckten immerhin den Kopf des Riesen und das Mühlrad, das an die historische Wassermühle erinnert (leider in einem Glaskasten eingeschlossen) sowie das alte Rathaus. Irgendwann würden wir gerne eine Stadtführung durch Uslar erleben.
Wir machten uns auf den Weg zum Landgasthaus Zur Linde in Fürstenhagen. Ein kleiner Ort, der noch zu Niedersachsen gehört, aber schon in Hessen liegt. Ein kleiner Bach läuft durch den Ort, eine kleine Kirche, zwei längst geschlossene Läden (Edeka und Spar) dafür auch hier teilweise sehr schöne Häuser und schon ging es wieder aus dem Ort hinaus. Der Feldweg führte uns hügelaufwärts Richtung Wald. So weit sind wir nicht gegangen, sondern an Feldern entlang wieder in den Ort zurück. Dort wurde gerade Brot von der Bäckerei Beckmann ausgeliefert. Der Verkaufsfahrer läutete seine Glocke und schon kam die erste Kundin, um Kuchen und Brote zu kaufen. Unsere Begleitung frage nach einem Brot Namens Opa Karl, was es aber nicht gab. Das gewünschte Brot trug den Namen KALLI und wurde gekauft.
Schön, dass es solche Unternehmen noch gibt, die „leere“ Dörfer mit Backwaren beliefern. Wir genossen noch leckeren Kuchen in der Linde und machten uns wieder auf den Weg in unsere Ferienwohnung. Weil das Wetter es noch immer gut mit uns meinte, drehten wir eine kleine Abendrunde in Schoningen, bevor wir es uns endgültig in der Allenberghütte gemütlich machten. Es war ein schöner Tag beziehungsweise Ausflug bei Sonnenschein.
Bis bald!