Jever
viel zu warm hier


Veröffentlicht: 28.06.2026
dann Hooksiel
Bei den hohen Temperaturen lieber ein Schloss oder einen schönen Park besuchen, das war der Plan. Zum Glück rechtzeitig den Hinweis auf der Web-Seite von Schloss Gödens entdeckt, dass am Wochenende dort kein Besuch möglich ist.
Dann also lieber zur Burg Kniphausen, berühmt für die vielen Kastanienbäume. Auch wenn noch nicht Kastanienzeit war, soll es ein schönes Ziel sein. Leider gab es keinen legalen Parkplatz oder wir hatten ihn komplett übersehen. Auch hier kein Besuch für uns möglich – schade.
Also weiter nach Hooksiel. Der Ort hat immerhin einen kleinen Hafen, in dem auch ein Schiff aus Carolinensiel vor Anker lag. Dort sind die Liegeplätze an der Harle derzeit nicht nutzbar, da am Sieltor noch immer gearbeitet wird. Die wenigen Boote auf der Harle hatten den letzten Termin zum Verlassen der Harle wahrscheinlich verpasst.
Auch in Hooksiel gab es kaum Schatten auf dem Parkplatz. Wir starteten einen kleinen Rundgang durch den Ort, tranken guten Espresso und weniger guten Eiscafé. Dann lieber zurück nach Carolinensiel, wo es besseren Eiscafé gab.
Auch der abendliche Spaziergang zum Meer fiel kurz aus; es war noch immer sehr warm und kein Wasser zu sehen und von Wind auch nichts zu spüren.
In der Nacht tobte das heftigste Gewitter, das ich jemals erlebt habe. Die Blitze kamen in so einer schnellen Abfolge, dass es zwischendurch gar nicht wieder dunkel wurde. Dem Gegrummel folgte immer wieder ein lauter Knall, als würde die Schallgrenze durchbrochen. Und dann kam endlich der Regen und kühlte alles etwas ab. Das Spektakel dauerte mehrere Stunden, und viel Schlaf bekamen hier die wenigsten Menschen. Wie es wohl den Schafen auf den Deichen ging?
Bis bald!