und ganz viel Nebel
Die hiesige Zeitung
bietet auch Wandertipps in der südlichen Pfalz an. Der Plan für heute:
Eine Muskateller-Wanderung. Start in Gleiszellen, welches etwa 40
Minuten Fahrzeit über den Rhein bedeutete. Wetter-App und Radio
hatten blauen Himmel und Sonnenschein angekündigt. Es sollten nur
zehn Kilometer mit 250 Höhenmetern werden; rauf und runter versteht
sich.
Über den Rhein zu
fahren, bedeutet oft, in einer anderen Wetterzone anzukommen. So auch
heute - leider wurde es nicht heller am Himmel und sonnig schon gar
nicht. Von den Pfälzer Bergen war nichts zu sehen; eine dicke
Nebelwand verhinderte das die ganz Zeit. Und besser wurde es auch
nicht, als wir auf dem Wanderparkplatz das Auto abstellten.
Also nicht durch
Weinberge und Wald gegangen, sondern durch das wunderschöne
Gleiszellen. Die mit Kopfstein
gepflasterten Gassen waren ohnehin ziemlich eng für ein Auto. Zumal vom letzten
Weinfest noch viele Tische und Bänke vor den Gaststätten standen.
Wir hatten somit wirklich nicht den besten Zeitpunkt für diesen
Ausflug gewählt, das Weinfest war schon vorbei.
Doch ein kleiner
Spaziergang durch den Ort, begleitet von einer roten Katze, war
trotzdem schön. Auch kleine Touren machen Appetit und
Durst und so nutzen wir die Gunst der frühen Mittagsstunde, um beim
LAMM noch einen Tisch (ohne Reservierung!) zu bekommen.
Die Speisekarte war
erfreulicherweise nicht zu lang, die Weinkarte hatte einige Seiten
mehr zu bieten. Zudem wurde noch auf Kreidetafeln auf Zwiebelkuchen
und weitere Pfälzer Spezialitäten hingewiesen.
Von vielen
Muskateller-Varianten probierten wir zwei (die kleinste Menge fiel
schon großzügig aus!), Zwiebelkuchen und Flammkuchen folgten.
Überaus lecker und dazu noch Neuer Wein. Dann der obligatorische
Espresso, ohne den es einfach kein schöner Tag ist.
So gestärkt ging es
durch Pfälzer Dörfer zurück über den Rhein, wo das Wetter etwas
freundlicher und später sogar sonnig wurde. Wir werden diese Tour
bestimmt nochmal angehen - und wieder im Gasthof LAMM einkehren.Bis bald!