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2. Tag Funchal

Veröffentlicht: 02.02.2026

Zweiter Inseltag


Mir scheint Madeira erwacht später als BW. Es ist auch eine Stunde Zeitverschiebung nach hinten. Also um 7:30 Uhr noch nicht richtig hell. Eine Stunde später singen jede Menge Vögel in den Bäumen, die ersten Gäste steigen in den Pool und das Personal wischt die letzten Hinterlassenschaften des nächtlichen Regens weg. Zwei Kreuzfahrschiffe und ein Viermaster liegen abfahrbereit im Hafen. Und die erste Möwe gleitet über das Hotel hinweg.


Da lange Wanderungen für mich derzeit nicht in Frage kommen, brauchen wir wohl etwas Hilfe, um die Insel zu erkunden. Nach dem Frühstück buchen wir für die nächsten Tage zwei Busrundfahrten.


Aber zunächst erkunden wir heute Funchals Innenstadt. Wie immer lockt auch hier eine Markthalle. Das Madeira-Handbuch rät, im ersten Stockwerk nach leckeren Dingen aller Art Ausschau zu halten. Im Erdgeschoss würden die vielen Touristen eher über den Tisch gezogen. Wir sind über die Ebene des Fischmarkts gegangen und dann die Treppe hochgestiegen. Die Menschenmenge war unglaublich. Es gab aber auch viel zu sehen, zu probieren und schon jede Menge Wein zur Mittagszeit. Viele Früchte wurden gleich mit einem Löffelchen angeboten. Mir waren sehr viele davon unbekannt, einige Gemüsesorten ebenfalls. Bei den kleinen Gewürzpäckchen war es etwas einfacher.


Dann durch die Fußgängerzone zur Kathedrale. Fotos wollte ich keine machen – es war gerade eine Trauerfeier dort. Aber Kerzen zünde ich immer an, sofern es möglich ist. Weiter zum Hafen, wo noch immer - oder schon wieder - zwei große Kreuzfahrschiffe und einige Segelschiffe lagen. Dazu jede Menge Boote für Ausflüge zur Nachbarinsel und für Wal- und Delfinbeobachtung.


Die Haltestelle für einen Bus zum Botanischen Garten fanden wir schließlich in der Nähe des Hotels. Der Weg war nicht weit; aber immer steil bergauf, wie fast überall in Funchal. Aber geschafft haben wir es auch heute wieder.


Zehn Euro Eintritt für den Botanischen Garten war nicht übertrieben. Es gab so viel zu sehen, was ich nicht alles beschreiben kann. Fotos der vielen tollen Bäume und Pflanzen sagen wirklich mehr. Eine Verschnaufpause mit einem leckeren Bolo de Mel gab es auch noch - gleich neben dem Teich mit vielen Fröschen, die wirklich den ganzen „Biergarten“ mit ihrem Konzert erfreuten. Dazu eine rote Katze, die aus dem Froschteich trank.


Die Rückfahrt Richtung Hotel brauchte etwas länger als gedacht. Also bei der Wartezeit etwas QiGong geübt, damit der Körper wieder ins Gleichgewicht kommt.


Im Zentrum von Funchal dann machte ich mich noch auf die Suche nach Schuhen mit gutem Profil. Besser ist es, auf glitschige Wege vorbereitet zu sein – und lief sie gleich vier Stunden lang ein. Alles gut gegangen. Notfalls sind Blasenpflaster im Koffer.


Im Hotelrestaurant genossen wir ein leckeres Abendessen.

Bacalhau und Espada – auf einer Insel gehört Fisch einfach dazu. Fisch mit Banane gab es bisher noch nirgends, hat sich aber unbedingt gelohnt.


Bis bald!

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