Südschweden-Tour - Tag 29
Südschweden-Tour - Tag 29 Heute morgen ging es von Hamburg (Blankenese) ca. 220 Kilometer an den Heidesee.Der Heidesee in Holdorf ist ein Baggersee aus dem früher Sand gewonnen...


Veröffentlicht: 21.08.2025







































































Diesmal zog es uns in den Harz. Diese Ecke von Deutschland war uns bisher gänzlich unbekannt, also wurde es mal Zeit, dass wir auch diese Gegend von Deutschland erkunden. Als erstes haben wir Quedlinburg ausgewählt, jedoch werden wir nach und nach noch andere Gegenden und Städte im Harz besuchen, z. B. steht für dieses Jahr auch noch Goslar auf unserer "must to see"-Liste.
Der zu Quedlinburg nahegelegene Nationalpark Harz bietet auch eine wunderschöne Naturlandschaft mit Wäldern, Mooren, Felsen und Bächen.
Wir waren vom 7. bis 10. August 2025 vier Tage in Quedlinburg.
Quedlinburg selbst ist eine Stadt an der Bode nördlich des Harzes. Sie wurde 922 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und 994 mit dem Stadtrecht versehen.
Die wichtigste Sehenswürdigkeit in Quedlinburg ist kein einzelnes Gebäude, sondern das beeindruckende Gesamtbild der Stadt, das wegen seiner Einmaligkeit seit 1994 UNESCO-Weltkulturerbe ist.
Ein beliebtes Fotomotiv sind die kleinen Fachwerkhäuser rund um den Schlossberg. Auch wir haben davor nicht Halt gemacht und munter drauf los fotografiert.
Angeblich ist Quedlinburg die Stadt mit den meisten Fachwerkhäusern in Deutschland. Rund 2100 Fachwerkhäuser, enge Gassen, bunte Fassaden und kunstvolle Schnitzereien, die Stadt ist ein echtes Fachwerk-Paradies. Man weiß gar nicht, wohin man zuerst schauen soll.
Die Stiftskirche St. Servatius ist das Wahrzeichen der Stadt. St. Servatius wurde im Jahr 1129 geweiht und gehörte zu einem Damenstift. Dieses Stift hat die Witwe Mathilde von König Heinrichs I, zum Gedenken an ihren Gatten gegründet. Beide sind in der Krypta der Kirche bestattet. Die Kirche beherbergt auch den Domschatz, der zu den berühmtesten Schätzen Deutschlands zählt.
Das weinumrankte Rathaus wurde 1310 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der frühgotische Bau ist bis heute in seinem Kern erhalten geblieben. Für mittelalterliche Verhältnisse ist das einstöckige Steingebäude mit dem hohen Satteldach ein außergewöhnlich großes Gebäude. Die spitzbogigen Fenster wurden im 17. Jahrhundert durch Renaissanceformen ersetzt. Im Zuge dieser Umbauten zwischen 1616 und 1619 wurde auch der ursprünglich an der Nordseite liegende Eingang an die Marktseite verlegt und mit dem tollen Renaissanceportal versehen, das von einer Göttin des Wohlstandes bekrönt wird. Über der Tür ist das Quedlinburger Stadtwappen zu sehen.
Man könnte noch so viel mehr über Quedlinburg schreiben.
Uns hat es sehr gut gefallen und wir werden gewiss nochmal wiederkommen.
Die Stadt bietet seit 2025 auch einen Campingplatz, der rund 2,8 Kilometer von der Altstadt entfernt liegt.
